a Freeks life
Willkommen auf

Komisches Wort. Und wenige denken drüber nach. Ich, ehrlich gesagt, auch nicht wirklich viel. Heute hat mir jemand gesagt, mein Leben ist gelaufen. Ich bin nicht anders als die, die ich nicht sein will.

Und die, die mir das gesagt hat, liegt nicht so falsch. Auch nicht mit dem, was die Verantwortung angeht. Aber ja, ich übernehme Verantwortung. Komischerweise ist heute etwas passiert, das nur allein meiner Art zu verdanken ist. Und die, die mir das gesagt hat, besitzt die Gabe, absolut direkt zu sagen, was los ist. Klipp und klar, was falsch läuft. Danke.

Danke, dass ich einen so ehrlichen, liebevollen und zärtlichen Menschen kennen darf. Ja, ich beneide dich darum, dass du so sein kannst, so, wie ich es dauernd versuche, zu sein. Genau die Art, auf Menschen zuzugehen. Ich wünschte, ich könnte so vieles ungeschehen machen..

Und plötzlich ist man allein. Nicht allein in einem Raum, einem Auto oder einer Bar. Völlig allein. Obwohl man nicht allein ist.

Wenn ich darüber nachdenke, bin ich eigentlich mehr als nur dumm, so etwas jemals getan zu haben. Verdammt, ich wollte nie, dass so etwas passiert. Aber wie so oft im Leben, man passt kurz nicht auf, und schon passierts. Aber warum sollte ich keine Verantwortung dafür tragen? Sicher, weit weg irgendwo einen Baum suchen und dem jämmerlichen Dasein helfen, sich zu verzupfn, ist ein einfacher Weg. Auch wenns nicht leicht ist, wenn mans probiert. Aber wie soll man mit einer Schuld leben? Wie damit umgehen, ohne daran zu krepieren? Einfach “entschuldigung” sagen ist schon nicht leicht. Weil man weiß, dass es fast machtlos ist.
Jeder, der so eine Situation kennt, weiß, wie schwer es ist, sich dem zu stellen, was man getan hat. Aber genau deshalb bin ich jetzt hier, und nicht irgendwo zwischen Blech und Holz. Jetzt will ichs wissen, ob mein Leben wirklich gelaufen ist. Aus is, wenns zu Ende is.

Ja, ich lebe wie die, zu denen ich nicht gehören möchte. Aber ich lebe so, weil ich mir das mit mir selbst ausgemacht habe. Weil ich mich selbst zurechtgestutzt habe, hart und viel gearbeitet habe. Ich lasse niemanden leiden, damit ich mir das leisten kann. Ich zwinge niemanden zu etwas. Oder bin ich doch nur wie sie, nur anders?

Niemand kennt mich. Nichtmal ich. Wie auch? Zu lange haben Arbeit, außergewöhnliche Hobbies und die verschiedensten Vorkommnisse mein Leben bestimmt. Langsam wirds Zeit, etwas mehr zu riskieren, mich zu öffnen.

Egal, was passiert ist, ich muss dafür gerade stehen. Jeder muss für seine Taten herhalten. Früher oder später muss jeder für sich alleine Rechenschaft ablegen. Vor wem oder was auch immer. Doch bis dahin werden noch viele Fehler gemacht, viele Dinge ungeschehen gewunschen. Und auch oft vergeben und verziehen.

Verdammt, mein Leben war geil. Zumindest dachte ich das. Bis, ja bis das passiert, woran man selbst schuld ist. Und ich hasse mich selbst dafür. Hass, weil ich so naiv war, so blind. Aber ich muss mit mir leben. Blöderweise, sonst wärs leicht, und ich ginge mir einfach fürs restliche Leben aus dem Weg. Nur klappt das nie so richtig. Das mit dem aus dem Weg gehen. Also muss ich mich mit mir arrangieren. Ich habe akzeptiert, wie ich bin, auch wenn ich mich nicht kenne oder verstehe. Aber ich bin so, und ja, ich kann mir vergeben. Nicht, weils nur ich bin. Sondern, weil ich das muss, sonst kann und wird sich nichts ändern.
Ich will ein Leben voller Liebe. Und Liebe geht Hand in Hand mit der Vergebung. (Verdammt, ich kling wie ein Prediger oder Evangelist..) Aber es ist so.

Wenn ich mit mir selbst im Reinen bin, kann ich anderen verzeihen. Egal, wie groß deren Fehltritt war. Und das, obwohl ich heute am Abgrund gestanden habe. Und das war keine mini Pfütze, ein ausgewachsener, dicker, fetter, kalter Abgrund. Am liebsten wäre ich einfach einen Schritt weiter gegangen. Aber ich will mich keinem dicken, fetten, kalten Abgrund beugen und verlieren. Nicht jetzt. Und nicht in Zukunft. Ich will einfach Leben, es mit anderen Teilen und genießen.

Mittlerweile is es 5:00 Uhr.. Ich bin völlig verweint, zittere und will ins Bett. Doch dort ist die Leere am größten. Weils noch nach dir duftet.

Da ich nirgendwo den Text zu dem Lied “Weil du anders bist” von Iriepathie gefunden habe, werde ich ihn einfach selbst abtippen.

Hier das Copyright & die Credits:
Artist: Iriepathie
Tune: Weil du anders bist
Album: Runde 3
Release: 23.04.2010
Distribution by: GrooveAttack and mp3.soundquake.com
Produced by: Irievibrations Records www.irievibrations-rec.com

Und alles weil du anders bist..

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Du bist geflüchtet um ein neues Leben aufzubaun,
nun sitzt du in der Schubhaft und hast Angst um deinen Traum.
Du wolltest doch nur Arbeit und ein Dach über dem Kopf
Es war dir nicht vergönnt, deswegen handelst du mit Pot. (??)
Es war nicht so geplant, doch du musstest es riskiern,
der Winter war sehr kalt und du wolltest nicht erfriern.
Es dauerte nicht lange und du wurdest schon gefasst,
malträtiert durch den Schlagstock und ab in den Knast!

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Du hast dich zwar bemüht, doch diese Sprache ist sehr schwer.
Du findest keinen Anschluss, alles läuft irgendwie verkehrt.
Du liest die selben Sprüche nahezu an jeder Wand:
“Nigger raus, Dorgen, Nigger raus aus unsrem Heimatland!”
Rechtspopulisten hetzten Völker und Menschen auf,
du kennst das schon aus Afrika, doch dort gehn Leute drauf.
Hass und dumme Menschen gibt es leider überall,
so werden sie zu Marionetten und das endet meist fatal.

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Ein Brief wurde für dich in deiner Zelle hinterlegt,
darin liest du, dein Asylantrag wird leider abgelehnt.
Trotz der schlechten Nachricht gibst du nicht die Hoffnung auf.
Jede Krise bringt auch Chancen und das weißt du ganz genau.
Du hast nichts zu verliern, drum gehst du in den Hungerstreik,
es macht dich zwar sehr schwach, doch irgendwie macht es dich frei.
Du fühlst dich wie ein Tiger, denn schon bald ist es vorbei,
denn deine Asche die darf bleibn!

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

Du willst einfach überleben,
willst nur eine Chance kriegn,
doch sie sagn du integrierst dich nicht,
weil du anders bist..

weil du anders bist..

weil du anders bist!

Iriepathie – Weil du anders bist

Ich finde es einfach schade, dass bei so viel Leid einfach weggesehen wird. Hinsehen, helfen und nicht nur selbstsüchtig und blind durchs Leben gehen.

Ich hasse es. Ständig verdammt gute Einfälle zu den besten Themen. Der Anfang geht leicht von der Hand, in der Mitte, beim Kern der Aussage, wirds holprig. Und dann leer.
Gähnende Leere. Nichts, keine Idee, kein Einfall.

Mittlerweile haben sich in Summe 15 unvollständige Postings angesammelt. Keine Ahnung, ob ich die jemals so hinbekomme, dass ich zufrieden bin. Es nervt nur langsam.

Irgendetwas blockiert… WAS?!

Gut, ich sollte mich diesbezüglich vielleicht selbst an der Nase nehmen, aber warum muss man immer selbst zusehen, dass sich etwas bewegt, etwas passiert?

In letzter Zeit habe ich immer öfter dieses beklemmende Gefühl, diese Angst vor einem 3. Reich. Ich für meinen Teil sehe mittlerweile immer mehr Parallelen, Parallelen die nicht nur die Redegewandtheit betreffen, sondern auch die Vorhaben. Und die FPÖ, bzw. “Mr. Cool” (H.C. Strache), begeistert damit genau jene Zielgruppen, die mit leeren Versprechen leicht zu locken sind.
Beim wem klingelt es, wenn ich zB “Arbeit für alle” sage? Wobei Arbeit an sich ja nichts schlechtes ist. Aber man muss der Realität in die Augen sehen. Einfach so kann niemand Arbeit schaffen, auch nicht, wenn er in irgend ein Amt gewählt wird. Niemand.
Was aber würde passieren, wäre die FPÖ an der Macht und würde ihre Anti-Ausländerpolitik hart durchziehen? Richtig, wir hätten massenhaft Zwangsausweisungen. Und dann? Ach ja, dann wären ja genug Arbeitsplätze frei. Oh, und die, die nicht gehen wollen, stecken wir in Schubhaft. Naja, ich vergaß, unsere Gefängnisse sind ja überfüllt. Aber die netten, guten Österreicher da drinnen kann man ja dann raus lassen. Dann wäre wieder Platz. Damit dann aber kein pöser, pöser Ausländer unerlaubt in Österreich sein kann, muss die Polizei aufgestockt werden. Juhu, noch ein paar Tausend Arbeitsplätze mehr.
Erm, halt. Will ich das als freier Staatsbürger überhaupt? Will ich, dass jemand, der eine solch falsche Partei wählt, eine Schusswaffe tragen UND gebrauchen darf? Vielleicht kommt ja jemand auf die Idee, alle braven Österreichen irgendwie zu kennzeichnen, damit die nicht “aus Versehen” abgeschossen werden.

Aber ich will hier keineswegs Angst schüren. Es könnte ja auch anders verlaufen. Aber nicht, solange eine Partei wie die FPÖ immer mehr Stimmen gewinnt. Alles, was ich, was wir tun können und sollten, ist das simple Aufzeigen der Missstände und der stille Widerstand. Sich einfach “ficken lassen”, aufstehen und wieder ficken lassen. Immer wieder. Sicher, es kostet Kraft und Überwindung.

Ganz ehrlich, ich will unter solchen Umständen keineswegs leben müssen. Wenn es wirklich soweit kommt, muss ich jeden noch so kleinen Funken Mut zusammennehmen, mich hinstellen und schlagen lassen. Nur, um nicht gebückt leben zu müssen.

Aber nicht nur die FPÖ hat solche, mittlerweile nicht mehr ganz utopen, Pläne. Wenn es nach 2 anderen Parteien gehen würde, hätte schon jeder Staatsbürger einen Chip implantiert, um immer genau bescheid zu wissen, wann wer wo und wie lange kacken/einkaufen/(bitte einsetzen) ist. Gehts noch? Was interessiert einen Polizisten so brennend daran, zu wissen, wo ich gerade bin? Oh, stimmt ja. Ich könnte ja entführt worden, oder gar in Not sein. Selbst dann hat eine solche Entscheidung (den Eingriff in meine Privatsphäre) nicht irgend ein Polizist in seinem Kämmerlein zu treffen, sondern ein Richter. Jemand, der auch daran interessiert ist, mein Privatleben nicht unnötig zu durchleuchten.
Hätte ich einen terroristischen Anschlag vor, würde ich garantiert kein Handy benutzen, um mich mit den Mitgliedern meiner “Terrorzelle” zu verständigen. Solche Organisationen sind stets darauf bedacht, solche Fehler gar nicht erst zu machen.

So, jetzt bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis ich gefickt werde, weil ich die beiden vorigen Sätze geschrieben habe. .oO( Vielleicht sollte ich noch mehr “Schlüsselwörter” (B*mbe, An*chlag auf öffentliche Gebäude etc. verwenden.. ;-) ) Ach, noch eine Kleinigkeit: Sollte ich auf Grund eurer Überwachung eine wichtige Information (zB via SMS oder Telefon) nicht erhalten, wirds lustig. Wie soll ich dann erklären, dass ich die Informationen nicht erhalten habe? “Sorry, aber ich werde überwacht, weil ich angeblich ein links linker Terrorist bin und jeden Tag mit Osama telefonieren könnte”? Lächerlich. Wohl eher: “Ich werde überwacht, weil ich mich gerne ficken lasse und sie sowieso nichts handfestes haben”.

EDIT: Hier noch einige Links:
FPÖ Veranstaltung in Linz
Kellernazis in der FPÖ
/EDIT

So long, keep chillin’..

So, nach langem hin und her hab ich mir am Samstag mein neues Auto geholt.
Perfekt. Einfach nur perfekt. um kurz nach 10:00 war ich in Wieselburg, beim Autohaus Pruckner. Dort bekam ich dann eine “Einschulung” auf das neue Fahrzeug. Navi, Wechlser, DVD, TV, Handy, Sitze etc. So stell ich mir Autokaufen vor ;-)

Die Erste Fahrt war natürlich der absolute Hammer. Wieselburg – Aschbach – Haag. Und für seine 140 Pferdchen gibt der Herr der Ringe ordentlich Gas. Ich bin bis jetzt noch immer sprachlos.

Ich denke, Fotos werden das Ganze besser beschreiben können. Sobald ich also heute oder morgen Zeit finde, werde ich einige machen und online stellen.

Bis dahin, brav fahren, nicht stressen und die wichtigste Nummer merken* ;-)

* 144 ;-)

Yes, gestern Abend gings etwas heißer her ;-)
Tschebberwooky live @ Röda in Steyr. Verdammt, wenn man sich selbst riechen kann, sollte man aufhören, aber es war einfach unmöglich bei diesen genialen Sounds nicht zu tanzen. Vor allem, wenn die richtigen Party-People (Südi, Bob (Happy Birthday btw. ;-) )) dabei sind.

Aber warum war ich eigentlich dort? Zum Ersten, weil ich Tschebberwooky endlich mal live hören wollte, und zum Zweiten, weil es ein Benefizkonzert der 5GK Maturaklasse meiner Schwester aus der HAK Steyr war. Die erste Band habe ich nicht gehört, die zweite war meiner Meinung nach viel zu laut und wirkte irgendwie unreif. Musikalisch wie auch persönlich (ja, ich habs mal wieder Backstage geschafft ;-) ).

Also, zurück zum eigentlichen Thema: heiß, tanzen, springen und singen, was der Körper hergab. Verdammt, solche Abende können ordentlich auf die Kondition gehen. Besonders, wenn die Beine weh tun, der Schweiß überall ist und man ums verrecken einfach nicht zu tanzen aufhören will.
Ich werd mich auf alle Fälle ranhalten, die Jungs von Tschebberwooky nach Haag zu holen. Diese gemütlichen, anregenden Vibes muss man einfach einmal genossen haben! Und dann noch die Verbindung mit dem Jonglierenden Selecta ;-) (“DJ” btw.)

Sollte also jemand die Möglichkeit haben, ein Konzert von diesen Jungs zu besuchen -> nicht viel anziehen, schaun, dass genug zu trinken da ist und einfach Spass haben :-)

Irgendwie ist es noch nicht ganz durchgedrungen, der letzte Tag bei meiner alten Firma. Ein komisches Gefühl, dort keinen Fuß mehr hineinzusetzen. Ich werd das wahrscheinlich erst im laufe der nächsten Tage realisieren.

Aber Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Jungs, es war eine verdammt geile Zeit mit euch. Selten waren lachen und Verzweiflung so nahe beieinander ;-) Ihr werdet mir alle fehlen. Angefangen bei den Kloimsteinschen 5 Minuten, über die elendig langen und lauten Stegerschen Telefonate, zu den Schilcherschen Spielereien, hin zu den Eberharterschen Rollout-Piloten ;-) Oder die langen Abende im SWV, mit unseren Kondor Spezis aus der RLB. Das waren sicher die prägensten Arbeitsjahre, vor allem, weil ich euch hatte.
Danke nochmal!


in meine Augn siagst no mei Jugend, mei Locha is ma bliebn,
bloss du bist ned dabei


I glaub bloss, dass koane Tränen für mi gibt, für mi gibt..
I glaub, dass froh san, wenn i weg bin, und das koana recht lang an mi denkt.
I glaub, dass froh san, wenn i weg bin, und das koana recht lang an mi denkt.

Ich hab gestern durch Zufall (danke Gegg ;-) ) die Liveaufzeichnung von “Im Regen” wieder gefunden. Und sowas muss natürlich gleich ins DVD-Laufwerk und angesehen werden. Wahnsinn, wie genial manche Text auch noch nach Jahren sind, wie sie bestimmte Situationen und Gefühlszustände beschreiben. Zumal ich damals lange Zeit keinen Söllner Song hören konnte, weil mich jeder Satz, jedes Wort und jeder Akkord an eine ganz wichtige Person erinnert.

Der Text von oben stammt aus “Frühling”, einem selten gehörten Song. “Tanzn auf de dodn”, “Zeugnis”, “Universum” oder “Auf da ganzn Welt is Kriag” beschreiben das, was jeden Tag auf dieser Welt passiert. Und wer sieht bewusst hin und tut etwas dagegen?

Langsam kimmt die Traurigkeit und i hobs Gfühl, dass mi übarollt.
A Nebel taucht vaschwomma vor mia auf,
a Fluss mit tausend Tränen schwimmt ganz stad vorm Haus vorbei
und des Sonn geht scho seit Wochn nimma für mi auf.

I spür die Wöid ganz langsam sterbn,
und mit ihr stirbt des kloane bissal Kraft
des i so braucht hob, dass i siach, hea, fühl und denk.
Und i from mi, warum i eigentlich irgendwos gsogt hob zu eich do drom,
wenns eich ned a moi die Mühe mochts, dass mi vastehts

Hans Söllner, Der Wind

So, jetzt nach der Stärkung beim Chinesen gehts weiter ;-)

Anfangs war ich gewaltig sauer, wie ich gesehen habe, dass sich heute wieder hunderte Jugendliche besaufen müssen, um zu feiern. Oder sich gewaltsam einrauchen, um noch irgendetwas zu spüren und sich dann zu verlieren. Leute, geht doch endlich vernünftig mit den Drogen um! Keiner hat etwas davon, wenn ihr euch regelmäßig dermaßen die Kante gebt.

Jeder sollte sich langsam daran erinnern, wieder Verantwortung für etwas zu übernehmen. Und jeder, der auf sich selbst aufpassen kann, kann auch auf andere Rücksicht nehmen. Und die Verantwortung beginnt dort, wo sich jemand besoffen ins Auto setzen will. Bei aller Freundschaft, so einer hat sich, wenns hart auf hart kommt, eine freundschaftliche “Watschn” verdient. Oder dort, wo einfach so einer ausgegrenzt wird, weil er nicht mitmachen will, anders spricht oder einfach nur anders aussieht.

Egal, was ihr heute noch macht, passts auf.

Heise: Weg frei für bundesweite heimliche Online-Durchsuchungen

SEK – Song

Who’s next?

do wo die Sonn aufgeht
und do wo die Berg s’ganze Joar weiß san.
do wo da Bergahorn im Herbst – Grea, Göib und Roud – sei Gwand verliert.
do wo die großn und die gloana Leid mitanand um oan Tisch sitzn und du herst’as lacha.
do wo die Oidn ihra Zimma griang und koa Angst ham vorm ster’m

do hob i’s troffa und ihr Lachn woa wir a Seele de ned hoam find,
do hob i’s gorcha und ihr Duft hod an Platz griagt in meim Kopf.
do hob i g’hert wos’s zu mir sagt und i werd mei Lebtag ned vergessn
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von ihr

do wo zua de Lausbuam ausm Dorf heit meine Kinda a g’hern
und wo meine guadn Freind vo damois heid die besn Nachbarn san.
do wo die Kramerin im Kramerlodn d’leid alle no beim Nam’ nennt.
hey, da wo i oiwai blos da Söllner wa hey Leid i sogs eich do bin i dahoam.

do is ihr Kopf an meina Schulter g’leng und ganz gleichmassig war ihr atmen.
do hob i’s erste moi ned na g’sagt und ihr Liebe hod mei Lebn bedroht.
do hob i g’hert wos’s zu mir sagt und i werd mei Lebtag ned vergessn
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von ihr

wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von ihr

wennst amoi in die Gegend kimmst dann schau nach ihr du kannst as ned verwechseln.
aba verliebt de ned in sie, ned das’s a dei Lebn bedroht!
nimms bloß in Arm und lass’s atmen und hey, trockne ihre Tränen,
und sog ihr a ruhig das’s ma guad geht und das i jede Nacht bloß dram vo ihr.

und das i an sie denk, i konn ihr Lacha einfach ned vergessen,
und das i’s riacha konn ihr Duft hod an Platz griagt in meim Kopf.
und das i manchmoi mit ihr red und i ma wünsch sie hod no ned ganz vergessn,
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von mir!
und das i ma wünsch sie hod no ned ganz vergessn,
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von mir.

No words left…

Nach einer langen Nacht voller RTFM, RFCs und diversen MySQL-Artikeln bin ich noch relativ unschlüssig.
Einerseits wäre eine Cluster die perfekte Lösung (redundant, ausfallsicher und flexibel), andererseits sind alle Maschinen mit zu wenig Arbeitsspeicher ausgerüstet um mehr als 2 Datenbanken im Arbeitsspeicher zu halten. Was leider eine Voraussetzung bei einem Cluster mit MySQL 5.0 ist. Jedenfalls hätte ich noch keine gegenteiligen Infos gefunden. Natürlich könnte ich den Server mit 5.1 oder 6.0 selber kompilieren, aber dann müsste ich mich selbst um das Patchmanagement kümmern (im Moment machen das die vielen fleißigen Packagemaintainer bei Debian ;-) ).

Als alternative hätte ich eine Multi-Master Replikation in die engere Auswahl gezogen. Also exakt die gleiche Konfiguration, wie sie jetzt noch im Einsatz ist. Problematisch wird dieses Setup erst, wenn einer der beiden Master den Dienst versagt, aber trotzdem noch Veränderungen an den Daten passieren, weil der Client (zum Großteil PHP Anwendungen auf den Apache Servern) nicht mitbekommt, dass die Replikation aufgebrochen wurde (warum sollte er das ja auch wissen, es hat ihm ja egal zu sein ;-) ).

Vielleicht finde ich noch eine Möglichkeit, den MySQL Cluster einzusetzen, zumal ich endlich wieder so ein Teil unter meiner Fuchtel haben will ;-) Und weil ein Cluster auch das Problem des Storageservers ausschalten würde, da jede Datanode eine Kopie aller Daten des Clusters bereithalten würde. Somit wäre die I/O Belastung des Storageservers wieder verringert, da bei weitem mehr Datenbank Aktivitäten passieren, als Webzugriffe (1 Seitenaufruf verursacht zwischen 10 und 100 SQL Abfragen (Prefetch ;-) )).

Somit wird heute Nacht wieder viel gelesen, probiert und geflucht :-D

So, nach langem wieder mal etwas technisches ;-)

Nachdem heute der absolute Super-GAU eingetreten ist (die Platten beider Apache/MySQL Knoten sind fehlerhaft und vollgelaufen (Fuck..)), und ich von der eigentlichen Konfiguration meiner Server nicht wirklich überzeugt war, werde ich wohl heute Nacht alle Systeme kübeln, neu aufsetzen und einige Anpassungen vornehmen.

Anfangs gingen meine Tendenzen eher Richtung Virtualisierung. Aber angesichts des Ungleichgewichts der vorhanden Hardware (2 Starke vs. 2 Schwache vs. 2 SPARC Systeme) wäre es wohl schwer gewesen, die Last optimal zu verteilen. Also wird es wieder ein “klassisches” Umfeld ;-) Also ein MySQL Cluster verteilt über alle 4 Systeme inkl. jeweils einer Apache Instanz gepaart mit 2 Loadbalancern (sofern die beiden SPARC Maschinen die nötige Leistung bringen ;-) ). Leider ist die Sache verdammt knapp, und ich werde den Storageserver erst später in das Umfeld einbauen können, da die benötigten Teile frühestens Mittwoch geliefert werden. Weiters kommt erschwerend hinzu, dass ich die Daten momentan nur zentral gespeichert habe. Dh ohne Storageserver wird ein Server “alt” bleiben und erst gegen Ende der Woche umgestellt. Dummerweise erschwert dieser Umstand die Umstellung erheblich, da ich nicht weiß, wie sich dieser Server in das neue Umfeld integrieren lässt, zumal es genau jener ist, der momentan für die massiven Performanceprobleme und NFS-Problematiken verantwortlich ist. Und 200 GB brennen sich nicht so leicht auf DVDs ;-)

Irgendwie klingt mein Vorhaben nach einer langen, einsamen Nacht, wie damals, in jenen jungen Tagen.. ;-)

Btw. Google already knows ;-)

Obwohls mir gerade verdammt dreckig geht, oder eher, weil es mir dreckig geht, bin ich sauer auf das, was ich da in Form von Diagrammen und Zahlen im Fernsehen sehen muss. Wir sind leider nicht mehr weit weg von der Zeit, die unsere Großeltern und Urgroßeltern so gefürchtet haben.

Rauf auf die Barrikaden, Demos, Streiks und Gebrüll! Ich will in keinem Staat leben, der mich unterdrückt, mich meiner Rechte beschneidet und selbstgerecht regiert. Ich will, dass etwas passiert, dass endlich jemand aufwacht. Nicht einfach so vor sich hin leben, selbst fixiert und engstirnig. Dass die großen Parteien verlieren, war von vornherein klar, aber ein so massiver Ruck nach rechts ist der falsche Weg. Das ist der Weg in einen totalen, repressiven Überwachungs- und Verfolgungsstaat. Nur scheinbar interessiert das wirklich niemanden.

Wer kann mit 16 schon wissen, welche Tragweite sein mitschwimmen im Strom der Massen hat? Das wissen manche mit 18 oder 20 noch nicht. Jetzt müssen wir alle damit leben.

Vielleicht hätte mal jemand die Güte, mir zu erklären, was falsch läuft? Ich meine nicht all die Kriege, die vielen Menschen, die leiden und sterben. Sicher sind das auch Themen, die ich des öfteren andenke. Aber was mich wirklich interessieren würde: Warum suchen sich Frauen immer die größten Arschlöcher aus?

Ich will da niemanden in einen Topf werfen, aber habt ihr nicht auch schon des öfteren beobachtet, wie gewisse Frauen systematische Selbstvernichtung praktizieren und immer wieder auf den selben Typ Mann hereinfallen? Bis eben dann “der Richtige” kommt, sie erlöst usw, usf… Ja klar sind Gefühle im Spiel, die den Verstand aushebeln. Und irgendwann legt jeder die rosarote Brille ab. Vielleicht früher, vielleicht später als andere.

Aber wie soll man sich als Mann verhalten? Für kurze Beziehungen zum Arschloch werden, um die Frauen zu bekommen, die man begehrt? Hallo, das ist doch völlig absurd. Kein klar denkendes Wesen würde seinen Charakter ändern, um anderen dadurch weh zu tun. Aber scheinbar gibt es doch die eine oder andere größere Gruppe von notorischen Intelligenzverweigerern, die anderen das antun.

Naja, so viel also dazu. Mich wundert es nur jeden Tag, wie so etwas klappen kann. Aber scheinbar beruhen viele Beziehungen auf dem Prinzip des größten Arschlochs ;-) Und nein, ich nehme mich nicht aus. Aber ich werde mich nie bewusst so verändern, um anderen zu schaden.

Ich habe gerade relativ lange versucht, ein ziemlich persönliches “Problem” so zu verpacken, dass es offensichtlich eines ist, das sich verstecken möchte. Also, fangen wir an:
2 Personen, räumlich getrennt. Eine der beiden glücklich verliebt, kein Anflug von Zweifel oder Vorahnung. Die andere fortwährend von Zweifel, Vorwürfen und “unguten Gefühlen” begleitet. So, nun wäre aber die letztere der beiden beschriebenen Personen Kontakt aufnehmen, tut dies aber aus Respekt vor der anderen nicht, weil dadurch nur Probleme entstehen, die ungesund für beide wären und die erstgenannte Person mit sehr großer Wahrscheinlichkeit darunter leiden würde. Also bleibt die letztere der beiden Personen alleine mit all den Vorwürfen, Zweifeln und Vorahnungen, nur um die andere Person nicht (schon wieder) zu verletzen.

Und bevor ich mich selbst nicht mehr auskenne… Nevermind.
Dass ich vieles Falsch gemacht habe, weiss ich, das braucht mir niemand zu sagen. Aber jeden Tag mit der Gewissheit zu leben, etwas so verwerfliches getan zu haben, ist schlimmer als jede Folter. Vor Fehlern ist niemand gefeit, aber müssen die immer dann passieren, wenn sie niemand braucht? Murphy’s Law scheint immer zu greifen, egal wie verworren und verzwickt eine Situation gerade ist. Aber Ausreden suchen hilft nichts. Entweder damit leben, oder verrecken. Letzteres wäre mir im Moment einfach lieber, würde es nicht so viel Aufwand bedeuten. Na gut, für mich weniger, aber alle anderen hätten irgendwie viel mehr Arbeit als sonst.

Ich würde ja gerne jemand anderem die Schuld in die Schuhe schieben, aber ich finde keinen Grund, der passen würde. Es ist ja doch alles selbstverschuldet. Also brauch ich gar nicht zu suchen, der Schuldige sitzt in diesem Falle gerade beim Verfassen dieses Textes.

Würde es einen Algorithmus geben, der die Unzufriedenheit eines Menschen als Zahl auf einer Skala ausdrückt, wäre ich im Moment ziemlich knapp am Maximum.

Alle anfänglichen positiven Gedanken haben an Kraft verloren, es kommt auch nichts neues nach. Nichts, dass auch nur annähernd über die Gedanken an Vergangenes hinweghelfen würde. Einfach.. leer. Einziger Lichtblick ist die Flucht nach Vorne, in einen neuen Abschnitt. Aber wenn schon der Beginn dieses Abschnitts von solchen Gedanken geprägt wird.. Naja, mal abwarten. Hilfe wird wohl keine kommen, oder?

Heute hatte ich wohl meinen vorerst Vorletzten Termin bei der Geschäftsführung. Komischerweise war mir von Anfang an klar, worum es ging. Und ich habe auch mit dem Ergebnis recht behalten.
Blöderweise bin ich nicht wegen der Arbeit sauer, eher wegen den Kollegen, die ich dann zurücklassen werde. Aber hey, wer bekommt schon so bald die Möglichkeit, noch ein Studium zu packen? ;-) Das wäre endlich etwas, das mir gefallen würde. Nicht, weil es um Geld oder Macht geht. Viel mehr darum, weil ich endlich wieder etwas lernen kann.
Verdammt, ich klinge schon fast wie meine Eltern vor nicht mal ganz 6 Jahren. Aber ich freu mich schon drauf. Einziger Nachteil an der Sache mit dem Student sein, ist die Angelegenheit mit dem Geld. Anfangs kann man sicher von den Ersparnissen leben, aber auf dauer würde das nicht klappen.

Grob zusammengefasst: ab Anfang/Mitte November bin ich frei. So lange, bis ich entweder die Firma meines Vertrauens gefunden, oder einen Studienplatz ergattert habe. So motiviert wie nach dem “Rausschmiss” (der ja eigentlich keiner ist, es wurde ja nur mein Dienstvertrag nicht verlängert), war ich nur an den Tagen um den 14. Februar in der 1. Klasse Berufsschule. Im Gegensatz zu damals schwingt auch etwas Traurigkeit mit. Frei nach dem Motto “I love my job, it’s the work I hate” ;-)

Nun ja, dann stehe ich also wieder am Anfang eines neuen Abschnitts. Alleine. Obwohl ich noch immer hoffe, dass da bald einiges in Bewegung kommt. Abwarten…

Langsam aber sicher bekomme ich Angstzustände von meinen, durchaus oft auftretenden, Anwandlungen, es allen Recht machen zu wollen.
Jeder, der sich einmal ernsthaft damit beschäftigt hat, was er mit, sagen wir 50 Mio. Euro, machen würde, kommt irgendwie lange auf keinen grünen Zweig, weil es ja eine “Verleumdung” der Realität wäre. Aber irgendwann merkt man, dass Geld nie glücklich machen würde. Jedenfalls nicht, ohne zu teilen. Aber mit wem teilt man? Familie, Onkel, Tanten, Cousins? Wie weit wäre man bereit zu gehen? Und so paradox und abwegig das alles klingt, aber ich würde ohne mit der Wimper zu zucken einen Teil des Gewinns nehmen, auf ein Konto klatschen und meiner Ex-Freundin und ihrer Familie das Konto überlassen. Der kleinste Teil ginge für persönliche “Bedürfnisse” drauf ;-) Natürlich kann man seine eigene Familie nicht leer ausgehen lassen. Aber bis ich wüsste, wer wie viel braucht, käme alles irgendwie in eine Sparform. Wer was braucht, braucht nur zu fragen.

Oh mein Gott, das grenzt an krankhaftes Verhalten. Oder wie würdet ihr teilen?

Abgesehen von dieser Eskapade meines Verstands, verblüfft es mich immer mehr, dass trotz aller Anstrengungen die Zufriedenheit aller nahezu utopisch ist. Andererseits ist eine Utopie nur eine Frage der Definition. Zumindest hat uns das die Geschichte gelehrt.
Besonders im Arbeitsleben merkt man solche Dinge relativ schnell, auch wenn man anfangs glaubt, es besser zu wissen. Irgendwann werden einem die Kollegen egal, das Wohlbefinden anderer ist nur noch Nebensache. Lediglich die Beziehung zu Freunden am Arbeitsplatz nimmt dabei nur geringen Schaden, weil sie einem täglich das Gefühl geben, doch nicht unnötig Zeit zu verschwenden.
Komischerweise wird man durch diese Erkenntnis nicht etwa sensibler oder glücklicher. Ich jedenfalls nicht. Mittlerweile muss ich mich zusammenreißen, einigen nicht direkt ins Gesicht zu sagen, was sie mich nicht alles könnten. Eigentlich wäre das alles kein Problem, aber dennoch ist man in gewisser Weise auf Kollegen angewiesen. Also gilt es, sich diplomatisch zu verhalten. Was ich schon fast im Griff habe ;-)

Arbeit tut gut, mehr Arbeit verletzt Beziehungen, viel Arbeit versetzt Beziehungen einen enormen, aber reparablen, Schaden und viel zu viel Arbeit tötet. Vor allem Beziehungen.

Ich habe lange überlegt, diesen Text zu veröffentlichen. Vor allem, weil doch hin und wieder der eine oder andere Kollege meine Seiten besucht oder andere Firmen darauf stoßen, weil sie zufällig eine Bewerbung von mir lesen. Aber da sich jeder Mensch verändert, und diese Veränderungen nicht geheimhalten kann, ist es nahezu sinnlos, sich zu verstecken. Irgendwie bin ich auf das Echo einiger Leute gespannt, die darüber stolpern. Wie schätzen mich Kollegen, und vor allem, “fremde” Menschen ein?

Nun ja, ich hatte einen langen Tag. Und bisher hielt mich Koffein nahezu pausenlos in einem Zustand der Vigilanz. Aber wie jede Droge hat auch Koffein ein Down. In diesem Fall Schlaffheit, Müdigkeit und in meinem Fall Schlaf. Und diese Downs sind keineswegs schlecht. Sie sagen mir nur, dass ich eigentlich seit Stunden Schlafen oder Entspannen sollte. Aber irgendwie gibt es Momentan keinen Platz, an dem ich mich zu 100% entspannen könnte. Es gibt lediglich einen Schlafplatz.
Und bevor ich mich jetzt in meinen Gefühlen und Erinnerungen verliere, werde ich mir eine zweite Decke holen und ins etwa 2 Meter entfernte Bett schlüpfen. Morgen werden wieder Leistung und Gehorsam erwartet…

Na dann wollen wir mal ;-)

Was war die erste Zigarettenmarke die du geraucht hast?
Marlboro

Wirst du dich in den nächsten Monaten verlieben?
Wenn ich das nur wüsste..

Hast du jemals einen rohen Kürbis gegessen?
not.. ich mein, roh?

Was ist dein Lieblings-Leonardo DiCaprio Film?
Kein Kommentar…

Hast du Narben?
1 dicke am Oberarm und einige kleinere

Hast du schon einmal Blut gespendet?
Noch nicht

Was hast du am Valentinstag vor?
Ausschlafen ;-)

Warst du schon einmal in einem Fitness Studio?
Ja, gezwungenermaßen -> Schulbesuch

Weißt du auf welche Schule dein Vater ging?
Ja

Hast du der letzten Person, in die du verliebt warst, deine Gefühle gestanden?
Ja

Vermisst du jemanden gerade?
durchaus

Isst du täglich Frühstück?
Ja

Bist du irischer Abstammung?
ist mir nichts bekannt

Warst du jemals im SeaWorld?
Nein, habe ich aber vor

Wer war die letzte Person, der du Kekse gebacken hast?
Für mich und meine Exfreundin

Was war das letzte Alkoholische was du getrunken hast?
Weißwein

Was für einen Film würdest du jetzt gerne sehen?
Pulp Fiction

Wann stehst du morgens auf?
04:00 Uhr

Wie fühlst du dich jetzt gerade?
müde, fertig und demotiviert

War dein letzter Kuss “spezial”?
wie immer ;-)

Hat dein Auto einen Namen?
Nein, noch nicht ;-)

Was hast du am nächsten Wochenende geplant?
bisher viel Arbeit erledigen

Wirst du in 20min im Bett sein?
oh ja

Welche Farbe hat deine Zahnbürste?
Blau

Nenne eine Person die du zum Lachen brachtest letzte Nacht?
Meine Schwester

Was wirst du in 45 Minuten machen?
Fernschlafen

Was ist deine Lieblingssüßigkeit?
Traubennuss

Warst du jemals in einem Strip Club?
Ja, aber unabsichtlich :-)

Was war das letzte Wort was du laut sagtest?
“laut genug?”

Welches Eis ist das Liebste?
Schoko, Kaffee und Amarena

Was war das Letzte was du getrunken hast?
Eistee Zitrone

Was hast du gerade an?
Bademantel, ich komm ja frisch aus der Dusche

Wann bist du das letzte Mal gerannt?
Heute am Funcourt

Gehst du jeden Sonntag in die Kirche?
Das letzte Mal vor vielen Jahren…

Magst du lieber chinesisches Essen oder lieber Pizza?
Je nach Lust und Laune

Trinkst du mit Strohhalm?
not, is ja was für Mädchen :-P

Was stand in deiner letzten Nachricht?
An meine Sister: “So quasi… kannst gleich rüber kommen, ich schreib noch fertig ;-)

Was machst du morgen?
Arbeiten, schlafen

Wo ist deine Mutter gerade?
Fernsehen

Welche Farbe hat deine Uhr?
Uhr? Handy == Uhr

Hast du einen Hund?
Nein

Letzte Person mit der du telefoniert hast?
John B der 2.

Letztes Mädel mit dem du telefoniert hast?
Meine Schwester

Worüber bist du im Moment traurig?
traurig eher weniger, viel mehr demotiviert

Kannst du das Alphabet rückwärts aufsagen?
Ja

Hast du eine Putzfrau?
Nein

Bist du böse auf jemanden?
Ja

Liebst du jemanden?
Ja, aber…

Hasst du jemanden?
Wozu? Is ja ned gut fürn Blutdruck ;-)

Benutzt du das Wort “Hallo” jeden Tag?
Ja, und sonst “saaas”

Magst du Katzen?
Roh, mit Beilage? ;-)
Ja, wir haben selbst eine

Was war deine unnützeste Narbe?
Die am Oberarm

So, das wärs dann auch. Noch Fragen? ;-)

Jeder kennt das Gefühl der scheinbar grundlos schwindenden Motivation. Wenn man aber den Grund herausgefunden hat, dieser sich aber nicht so leicht beseitigen lässt, wird die ganze Sache zu einem Problem. Genauer gesagt zu einem rekursiven Problem, da sich ja der Grund des Motivationsverlusts nicht so leicht beseitigen lässt, man aber immer und immer mehr an Motivation verliert.

Ich hatte ja das Glück, den Grund meiner schwinden Motivation zu finden. Aber beseitigen konnte ich ihn bisher noch nicht. So komisch das alles klingt, aber folgender Satz trifft eigentlich immer öfter zu: “I like my job, it’s the work i hate”

Diesen Satz hören Vorgesetzte nur sehr ungern, da er kein wirklich gutes Zeugnis für deren Arbeit ausstellt. Aber ganz ehrlich, wen kümmert das? Wenn man sich täglich anhören kann, wie unfähig man in gewissen Punkten doch ist, übersieht man sehr schnell den Menschen hinter dieser Position im Unternehmen. Eigentlich will ich ja mittlerweile die Arbeit, für die ich bezahlt werde, in meiner Freizeit so weit wie möglich vergessen. Aber die Gedanken daran holen mich immer öfter ein. Langsam wird es wirklich Zeit, etwas zu ändern. Einfach aktiv in das Geschehen eingreifen und das Ruder herumreißen.
Aber wie?

Was, wenn meine bisherige Arbeit nicht DIE Arbeit war, die ich immer machen wollte? Was würde passieren, wenn ich mich entscheiden würde, zu kündigen, mit einem Stipendium die Schule nachholen und studieren gehen? Aber was? Informatik? Mathematik? Literatur? Solange ich das noch nicht weiss, kann ich auch schlecht auf die finanzielle Unterstützung verzichten. Dazu bräuchte ich einfach einige Monate Pause und Zeit für mich. Will ich das Risiko überhaupt eingehen, jetzt zu kündigen und einfach zu warten, was passiert? Was passiert mit all den Kollegen, die dann mein Los ziehen würden, deren Familien zwangsläufig vernachlässigen müssen? Die körperlichen Belastungen, sich jeden Morgen aus dem Bett zu quälen, munter zu werden und Tag ein Tag aus das gleiche zu machen sind nahezu unzumutbar. Für einige Zeit ist das sicher kein Problem, aber auf längere Zeit gesehen?
Der momentane Tagesplan sieht eher nüchtern aus: um 4:00 Uhr läutet der Wecker zum ersten Mal, um spätestens 4:45 aufstehen und losfahren. Irgendwie den Vormittag überstehen, ohne der Müdigkeit die Oberhand zu lassen, sofern es sich ausgeht, gegen 14:30 die Heimfahrt antreten, um 15:00 ins Bett fallen und einfach nur schlafen. Dummerweise werde ich dann irgendwann mitten in der Nacht wach und ich brauche dann 2 Stunden, um wieder einzuschlafen. Und so wiederholt sich das Tag für Tag.
Mittlerweile habe ich es geschafft, mich lange genug wach zu halten, um am Nachmittag noch eine Runde Fußball am Funcourt zu spielen. Aber ich fürchte, das wird nicht lange gut gehen, da dazu einfach die Energie nicht ausreicht. Ich habe Angst, daran zu verrecken und eine verdammt lange Auszeit zu benötigen.

Dass Geld nicht alles ist, steht für mich eigentlich fest. Aber würde am Monatsende einfach noch etwas mehr herausschaun, ist man eher bereit, sich diesen Torturen auszusetzen. Keiner will das Mitleid, wenn er es sich freiwillig aussucht, das zu machen. Und ich habe großen Respekt vor allen Schichtarbeitern und deren Familien, die damit leben müssen. Jeder, der so etwas eine Zeit lang gemacht hat, weiß, worum es geht.

Aber gut, die Arbeit ist ein Thema, das mich einfach immer wieder beschäftigt. Das andere Thema wäre die KJ Haag.

Dass sich da endlich wieder etwas bewegen muss, ist wohl allen klar. Und ich hoffe einfach, dass ich, für den Fall, diese Gruppe leiten zu dürfen, genug Motivation aufbringe, um auch andere mitzureißen. Wobei ich das noch als geringstes Problem sehe, da mir die Arbeit mit jungen Menschen irgendwie unheimlich Spass macht. Weit schlimmer wird die viele Arbeit sein, vor allem organisatorisch.
Da ich ja keine Freundin habe, die ich mir mit meinem derzeitigen Arbeitsleben einfach nicht leisten (*) kann, muss ich mir die Motivation für alles irgendwie durch Außenstehende holen. Aber da kann ich mit Sicherheit auf einige Leute zählen, die mir den einen oder anderen Motivationsschub verpassen ;-)

Obwohl das alles etwas pessimistisch klingt, sehe ich mich der Herausforderung gewachsen. Einfach deshalb, weil es enorm viel Spass macht. Vor allem zu sehen, wie sich alle langsam verändern und irgendwie reifer werden. Und dir ist es erlaubt, ihnen dabei zu helfen und sie zu unterstützen. Und wenns auch nur der eine oder andere Ausflug ins Kino, zum Kartfahren oder whatever ist :-)

So, genug geschrieben für heute. Mein Bett ruft verdammt laut nach mir ;-)

(* “leisten” im Bezug auf eine Freundin ist zwar das falsche Wort, aber ich sehe einfach nicht ausreichend freie Zeit, die ich mit ihr verbringen könnte. Und selbst wenn ich jemanden finden würde, der Bereit zu einem Kompromiss wäre, wäre eine “Wochenendbeziehung” absolut das Falsche für mich. Und ja, ich befinde mich momentan in einer kleineren Krise, eher einem Zwiespalt. Aber keine Sorge, es gibt nichts, wo ich mich bisher nicht herausgezogen habe ;-) )

Irgendwie bleibt die Zeit gewaltig auf der Strecke, wenn man viel um die Ohren hat.
Aber das Badfest am 26. Juli ist fix, so gut wie durchgeplant und ich bin schon verdammt gespannt :-)

Hab ich schon erwähnt, dass Benjie kommen wird? Wenn nicht, dann wisst ihrs jetzt ;-) Also, alle, die Benjie sehen wollen, kommen am besten am Samstag, 26. Juli nach Haag ins Stadtbad. Für alle Szene1 User: http://szene1.at/event/123098

Und nochwas – http://badfest.geek-room.org -> Der Blog zum Badfest 08 ;-)

Dann war da noch die Geburtstags-Nachfeier meines “Schwesterchens” (lange Geschichte) letztes Wochenende am Samstag, das Ajax 08 am Freitag und die Lagerplatzbesichtigung am Sonntag.
Zum Ajax: verdammt, ohne Geld auf ein Festival und dann gleich Backstage :-) So hat das Style ;-)
Die Nachfeier war auch nicht schlecht :-) von 21:00 Uhr bis, erm.. 5:30 Uhr? Zumindest wars verdammt spät/früh, wie ich ins Bett bin. Blöderweise war dann am Sonntag die Lagerplatzbesichtigung angesagt. Langenlois hat irgendwie was. Mitten im Weingebiet, ruhig und gemütlich. Das Jungscharlager wird dieses Jahr verdammt genial :-D Vor allem, weil ich aushilfsweise als Leiter mitfahre. Und dafür den einzigen Urlaub dieses Jahr verwende. Aber gut, das ist es mir Wert.

Und jetzt, nach einem verdammt langen Arbeitstag verlangt mein Bett nach mir. Außer, irgendwer schafft es noch mich zu motivieren ;-)

Langsam habe ich das dumpfe Gefühl, jemand stiehlt die Zeit. Gestern war doch erst Freitag?! Naja, wenn man am Freitag um 16:00 ins Bett geht, um nur bis 20:00 zu schlafen, weil sich die verdammte Arbeitswoche dermaßen anhängt, dann aber erst um Mitternacht munter wird und vor Motivation strotzt, ist es schnell 5:00 Früh. Soweit ja noch kein Problem, aber wenn man dann 2 Stunden braucht, um ins Bett zu kommen, ist der Samstag auch schon gelaufen.
Da dann erst gegen 16:30 aufgestanden und von der Motivation des Vortags war nichts mehr übrig. Blöd eigentlich, wenn man am Abend fort will :-) Besonders, um Pirata Rossa oder Benjie zu sehen. Jedenfalls bin ich an diesem Samstag Nachmittag/Abend relativ lange in Strengberg, ganz gemütlich bei Kaffee, Frucade und Gulasch gesessen, um dann irgendwann gegen halb zehn nach Haag zu fahren, Zigaretten abzuliefern, sich Bier über die Haare schütten zu lassen und dann duschen zu gehen. Und dann ist genau das passiert, was ich vorher eigentlich nie konnte: einen Film zuhause auf der Couch (!) zu sehen, ohne einzuschlafen – Und ja, nach Mitternacht kann man am Samstag durch die Bank alle Sender vergessen. Ok, das lag sicher am Kaffee und zu einem sehr großen Teil an der Gesellschaft, die ich dort hatte.
Aber irgendwann ist dann auch der schönste Abend vorbei und ich hab die Dame natürlich ins Bett gehen lassen ;-) Ich weiß ja, wie sehr man am Schlaf hängen kann ;-)
Leider ist dann um 4 Uhr morgens die Motivation wiedergekehrt. Leck.. Böse! Also hab ich noch ein paar in der Ausnüchterungsphase befindliche HTLer mit Alkohol versorgt. Schwupps wars 7 Uhr. Also ab ins Bett und gegen Mittag auf. Ja, verdammt, es war Sonntag!
Der Sonntag war eigentlich relativ gemütlich. Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mir 2x mit voller Wucht, die selbe Tür an genau die gleiche Stelle (zwischen der kleinen und der nächsten Zehe) gedonnert habe. Alles was recht ist, gleich nachm Aufstehen, im Halbschlaf, beim Zusammensuchen von T-Shirt und Hose, da macht sowas überhaupt keinen Spass. Immerhin hat das Wetter gepasst und ich bin endlich dazu gekommen, das Auto auszuräumen und etwas zu putzen. Leider wurde es dann zum Abend hin etwas stressig (Eisessen, Badfest Besprechung und Kino). Ok, Kino war ein Versuch. Aber warum zur Hölle läuft in keinem Kino nach 20:00 Uhr kein Film mehr? Hab ich etwas verpasst? Fürs nächste Mal weiß ich das jetzt auch :-) Also wurde aus dem geplanten Kinobesuch ein Abstecher zum McD, mit anschließender Gastgarten-Session beim Schiller :-) Zu zweit macht so ein Sonntag Abend einfach viel mehr Spass, auch wenn die Zeit so schnell vergeht, dass man erst um kurz vor 1 ins Bett kommt. Ich glaub, diese Woche ist nochmal ein Ausflug nach Strengberg fällig ;-)