Irgendwie ist es noch nicht ganz durchgedrungen, der letzte Tag bei meiner alten Firma. Ein komisches Gefühl, dort keinen Fuß mehr hineinzusetzen. Ich werd das wahrscheinlich erst im laufe der nächsten Tage realisieren.
Aber Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Jungs, es war eine verdammt geile Zeit mit euch. Selten waren lachen und Verzweiflung so nahe beieinander
Ihr werdet mir alle fehlen. Angefangen bei den Kloimsteinschen 5 Minuten, über die elendig langen und lauten Stegerschen Telefonate, zu den Schilcherschen Spielereien, hin zu den Eberharterschen Rollout-Piloten
Oder die langen Abende im SWV, mit unseren Kondor Spezis aus der RLB. Das waren sicher die prägensten Arbeitsjahre, vor allem, weil ich euch hatte.
Danke nochmal!
Heute hatte ich wohl meinen vorerst Vorletzten Termin bei der Geschäftsführung. Komischerweise war mir von Anfang an klar, worum es ging. Und ich habe auch mit dem Ergebnis recht behalten.
Blöderweise bin ich nicht wegen der Arbeit sauer, eher wegen den Kollegen, die ich dann zurücklassen werde. Aber hey, wer bekommt schon so bald die Möglichkeit, noch ein Studium zu packen?
Das wäre endlich etwas, das mir gefallen würde. Nicht, weil es um Geld oder Macht geht. Viel mehr darum, weil ich endlich wieder etwas lernen kann.
Verdammt, ich klinge schon fast wie meine Eltern vor nicht mal ganz 6 Jahren. Aber ich freu mich schon drauf. Einziger Nachteil an der Sache mit dem Student sein, ist die Angelegenheit mit dem Geld. Anfangs kann man sicher von den Ersparnissen leben, aber auf dauer würde das nicht klappen.
Grob zusammengefasst: ab Anfang/Mitte November bin ich frei. So lange, bis ich entweder die Firma meines Vertrauens gefunden, oder einen Studienplatz ergattert habe. So motiviert wie nach dem “Rausschmiss” (der ja eigentlich keiner ist, es wurde ja nur mein Dienstvertrag nicht verlängert), war ich nur an den Tagen um den 14. Februar in der 1. Klasse Berufsschule. Im Gegensatz zu damals schwingt auch etwas Traurigkeit mit. Frei nach dem Motto “I love my job, it’s the work I hate”
Nun ja, dann stehe ich also wieder am Anfang eines neuen Abschnitts. Alleine. Obwohl ich noch immer hoffe, dass da bald einiges in Bewegung kommt. Abwarten…
Jeder kennt das Gefühl der scheinbar grundlos schwindenden Motivation. Wenn man aber den Grund herausgefunden hat, dieser sich aber nicht so leicht beseitigen lässt, wird die ganze Sache zu einem Problem. Genauer gesagt zu einem rekursiven Problem, da sich ja der Grund des Motivationsverlusts nicht so leicht beseitigen lässt, man aber immer und immer mehr an Motivation verliert.
Ich hatte ja das Glück, den Grund meiner schwinden Motivation zu finden. Aber beseitigen konnte ich ihn bisher noch nicht. So komisch das alles klingt, aber folgender Satz trifft eigentlich immer öfter zu: “I like my job, it’s the work i hate”
Diesen Satz hören Vorgesetzte nur sehr ungern, da er kein wirklich gutes Zeugnis für deren Arbeit ausstellt. Aber ganz ehrlich, wen kümmert das? Wenn man sich täglich anhören kann, wie unfähig man in gewissen Punkten doch ist, übersieht man sehr schnell den Menschen hinter dieser Position im Unternehmen. Eigentlich will ich ja mittlerweile die Arbeit, für die ich bezahlt werde, in meiner Freizeit so weit wie möglich vergessen. Aber die Gedanken daran holen mich immer öfter ein. Langsam wird es wirklich Zeit, etwas zu ändern. Einfach aktiv in das Geschehen eingreifen und das Ruder herumreißen.
Aber wie?
Was, wenn meine bisherige Arbeit nicht DIE Arbeit war, die ich immer machen wollte? Was würde passieren, wenn ich mich entscheiden würde, zu kündigen, mit einem Stipendium die Schule nachholen und studieren gehen? Aber was? Informatik? Mathematik? Literatur? Solange ich das noch nicht weiss, kann ich auch schlecht auf die finanzielle Unterstützung verzichten. Dazu bräuchte ich einfach einige Monate Pause und Zeit für mich. Will ich das Risiko überhaupt eingehen, jetzt zu kündigen und einfach zu warten, was passiert? Was passiert mit all den Kollegen, die dann mein Los ziehen würden, deren Familien zwangsläufig vernachlässigen müssen? Die körperlichen Belastungen, sich jeden Morgen aus dem Bett zu quälen, munter zu werden und Tag ein Tag aus das gleiche zu machen sind nahezu unzumutbar. Für einige Zeit ist das sicher kein Problem, aber auf längere Zeit gesehen?
Der momentane Tagesplan sieht eher nüchtern aus: um 4:00 Uhr läutet der Wecker zum ersten Mal, um spätestens 4:45 aufstehen und losfahren. Irgendwie den Vormittag überstehen, ohne der Müdigkeit die Oberhand zu lassen, sofern es sich ausgeht, gegen 14:30 die Heimfahrt antreten, um 15:00 ins Bett fallen und einfach nur schlafen. Dummerweise werde ich dann irgendwann mitten in der Nacht wach und ich brauche dann 2 Stunden, um wieder einzuschlafen. Und so wiederholt sich das Tag für Tag.
Mittlerweile habe ich es geschafft, mich lange genug wach zu halten, um am Nachmittag noch eine Runde Fußball am Funcourt zu spielen. Aber ich fürchte, das wird nicht lange gut gehen, da dazu einfach die Energie nicht ausreicht. Ich habe Angst, daran zu verrecken und eine verdammt lange Auszeit zu benötigen.
Dass Geld nicht alles ist, steht für mich eigentlich fest. Aber würde am Monatsende einfach noch etwas mehr herausschaun, ist man eher bereit, sich diesen Torturen auszusetzen. Keiner will das Mitleid, wenn er es sich freiwillig aussucht, das zu machen. Und ich habe großen Respekt vor allen Schichtarbeitern und deren Familien, die damit leben müssen. Jeder, der so etwas eine Zeit lang gemacht hat, weiß, worum es geht.
Aber gut, die Arbeit ist ein Thema, das mich einfach immer wieder beschäftigt. Das andere Thema wäre die KJ Haag.
Dass sich da endlich wieder etwas bewegen muss, ist wohl allen klar. Und ich hoffe einfach, dass ich, für den Fall, diese Gruppe leiten zu dürfen, genug Motivation aufbringe, um auch andere mitzureißen. Wobei ich das noch als geringstes Problem sehe, da mir die Arbeit mit jungen Menschen irgendwie unheimlich Spass macht. Weit schlimmer wird die viele Arbeit sein, vor allem organisatorisch.
Da ich ja keine Freundin habe, die ich mir mit meinem derzeitigen Arbeitsleben einfach nicht leisten (*) kann, muss ich mir die Motivation für alles irgendwie durch Außenstehende holen. Aber da kann ich mit Sicherheit auf einige Leute zählen, die mir den einen oder anderen Motivationsschub verpassen
Obwohl das alles etwas pessimistisch klingt, sehe ich mich der Herausforderung gewachsen. Einfach deshalb, weil es enorm viel Spass macht. Vor allem zu sehen, wie sich alle langsam verändern und irgendwie reifer werden. Und dir ist es erlaubt, ihnen dabei zu helfen und sie zu unterstützen. Und wenns auch nur der eine oder andere Ausflug ins Kino, zum Kartfahren oder whatever ist
So, genug geschrieben für heute. Mein Bett ruft verdammt laut nach mir
(* “leisten” im Bezug auf eine Freundin ist zwar das falsche Wort, aber ich sehe einfach nicht ausreichend freie Zeit, die ich mit ihr verbringen könnte. Und selbst wenn ich jemanden finden würde, der Bereit zu einem Kompromiss wäre, wäre eine “Wochenendbeziehung” absolut das Falsche für mich. Und ja, ich befinde mich momentan in einer kleineren Krise, eher einem Zwiespalt. Aber keine Sorge, es gibt nichts, wo ich mich bisher nicht herausgezogen habe
)
Und das wird sich nicht so schnell ändern. Zumindest trifft das auf einen kleinen Teil des geistigen Zustands absolut zu ![]()
Und ein wenig Brainfuck hat noch niemandem geschadet
Morgen wird ja fleißig gestreikt, also komm ich erst am Dienstag zum Blutsaugen und somit auch den Befund um einen Tag später. Naja, was solls. Ich kanns nicht ändern
Was hat sich sonst getan in den letzten paar Tagen? Eigentlich nicht viel. Ich hab sogar aus Langeweile begonnen, mein Zimmer aufzuräumen. Ok, es war notwendig. Im Normalfall ist das eine “Tank-Rush”-Aktion, die maximal 2 Stunden dauert und dann ist wieder etwas mehr Ordnung. Aber dieses Mal hab ich wirklich begonnen, jede kleine Ecke auszuräumen, unnötige Rechnung zu entsorgen, alle Kabel ordentlich zu verlegen etc. Fast so, als wäre ich gar nicht ich
Naja, und dann hab ich mich noch entschlossen, dem zentralen Server etwas mehr Power zugesprochen. D.h. Mainboard getauscht. Und plötzlich sind auch die Mails a la “CRITICAL – load average: 5.95, 4.71, 3.50″ verschwunden
Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass es heuer, nach mehr als 20 Jahren, endlich wieder ein Badfest gibt?
Langsam kommt etwas Bewegung in die ganze Sache, das Grobkonzept inkl. einiger Details sind eigentlich schon fertig. Und ja, verdammt, es wird stressig und wir sind spät dran. Aber dann würd ja alles seinen Reiz verlieren, wenns immer glatt laufen würde. Irgendwie machts mir Spass, dabei zu sein, wenns knapp wird. Da merkt man erst, worauf es ankommt und wie wichtig Leute, die richtig anpacken und mithelfen, sind.
Mal schaun, was sich da in Zukunft tut. Oder wohl eher, wie ich mit Hilfe von einigen guten Leuten dieses Event über die Bühne bringe
Irgendwie komm ich so im Halbschlaf, zwischen Gut und Böse auf die genialsten Themen. Ich denk doch ernsthaft seit gut einer Stunde darüber nach, ob unsere Jugend allen Ernstes verblödet.
Oder findet man solche Gangsta-Stylez, Biatch-Wannaz, oOEmo-PinzessOo, Hardcore-Krocha etc. wirklich nur auf diversen Portalen? Was finden diese Jugendlichen, meistens im Alter von 13 bis 16 Jahren daran? Und seit wann kommen solche (ich werde sie Kinder nennen) Kinder an Alkohol, Zigaretten und andere Drogen? Da versagen doch die Eltern, Mitmenschen, Lehrer, Wirte, Trafikanten auf ganzer Linie. Eigentlich könnte man das ja auf den Staat abwälzen, aber der drückt sich dezent vor dieser Verantwortung.
Langsam habe ich ernsthafte bedenken. Was, wenn die ihr Gepose nicht ablegen und so lange damit weitermachen, bis sie ins Arbeitsleben kommen? Falls einige es wirklich schaffen sollten. Soll ich dann solche Intelligenzverweigerer im Gefängnis, Krankenhaus etc. durchfüttern?
Erschwerend kommt dann noch der Umstand der absoluten Lernresistenz inkl. Gesprächsverweigerung hinzu. Reden hilft nichts, weil man sowieso nur Beschimpfungen erntet, die man eigentlich von einem besoffenen Erwachsenen erwarten würde.
Vielleicht mache ich mir da ja auch wiedermal nur unnötig Gedanken. Ich denke, es wird wieder Zeit für eine Bauchlandung nach der Badewanne
Zumindest sollte ich mich dann wieder hinlegen, wenn ich morgen zum Arzt fahren will. Erm, muss.
Hab ich schon erwähnt, dass mein Abteilungsleiter zum Ernährungs-/Gesundheitsspezialisten wurde? Will der mir, als Typ 3 Diabetiker doch ernsthaft erklären, was ich zu frühstücken habe. Selbst wenn es “falsch” wäre, was ich esse, und ich dabei elendiglich draufgehn würde, geht ihn das genau gar nichts an. Ich sag ihm ja auch nicht, wie er seine Abteilung zu führen hat, auch wenn ich mir oft denke, dass da mal jemand was tun sollte. Und dieser jemand würde ich sein, hätte ich keinen Respekt vor den Angelegenheiten anderer. Soll er doch so weitermachen und die Motivation “seiner” Leute in den Keller treiben. Ich liebe Kartenhäuser. Vor allem, weil sie so schnell einstürzen können.
So, jetzt hab ich mich aber weit aus dem Fenster gelehnt, mal sehen, obs Wellen schlägt
Also, das Bad war ganz genau fürn Arsch. Nach einem Kreislauftechnischen Aussetzer hat mein Kopf gemeint, er muss sich mit monströsen Schmerzen bemerkbar machen. Ich hab ganz vergessen, dass ein Hinausschieben einer Grippe/what ever absolut sinnfrei und bescheuert ist.
Aber wenns doch so stressig war, diese eine letzte Woche.
Naja, was solls. Passiert ist passiert. Wirklich problematisch ist der kleine Umstand, dass das Fieber langsam wieder nach oben klettert, nachdem es sich gestern bei 37° C eingependelt hatte. Hoffentlich ist die Sache bis morgen Abend ausgestanden, sonst könnte es zu einer mittleren Katastrophe kommen. Rein arbeitstechnisch jedenfalls, weil privat ist mir das ziemlich egal, warum ich im Bett lieg
Naja, ganz egal auch nicht (ich sag nur MKS, oder wie es mein Arzt nannte, Hand-Mund-Fuß Krankheit), aber “Bett” und “Ruhe” vertragen sich ganz gut
Abgesehen von den Blessuren, die ich mir während der letzten Tage zugezogen habe (und die sind eigentlich nicht so extrem, wie bei manch anderen), und dem Fieber, dass auf eine Grippe deutet, bin ich eigentlich ziemlich zufrieden. Aber auch nur eigentlich.
So leid es mir tut, aber ich hab ganz langsam die Schnauze gestrichen voll von meinem Job. Und das Ganze nach 2 Monaten 04:00 Tagwache. Irgendwie werd ich den Rest auch noch packen, und wenn ich weiter mit Fieber rumlaufe. Irgendwann wirds halt einen ordentlichen Dumpfen geben. Und dann ist sowieso Sendepause für einige Monate. Aber soll ich mir das für vergleichsweise wenig Geld antun? Eigentlich sollte ich mir das für keinen Lohn der Welt antun. Aber wer kann und will schon gute Kollegen und Freunde hängen lassen?
Fragen über Fragen, auf die ich so schnell keine Antworten bekomme werde.
Zurück zu meinem eigentlich zufriedenen Gemütszustand. Was mich im Moment zufrieden stimmt ist der Schokolade, der Eistee und die Kanne Tee neben mir. Und der Umstand, dass ich morgen eigentlich frei habe. Eigentlich heißt, ich muss doch noch ein paar Kleinigkeiten erledigen, die arbeitstechnischer Natur sind. So einen gemütlichen Montag hätt ich gerne öfter. Nevermind. Ich will nicht schon wieder an die Arbeit denken, sonst muss ich die letzten Schoko-Vorräte plündern. Und das gäbe mächtig Stress mit den Damen des Hauses
Yeah, (Fieber)Wahn rules
Hoffentlich wird das Schlafen einigermaßen erholsam, sonst wird das nichts mit den resltichen Aufräumarbeiten nach dem Innenhoffest. Wobei, ein Tag mehr oder weniger im Öl ist auch schon egal
Aber jetzt brauch ich echt wieder mein Bett, sonst krachts gleich wieder und ich lieg wieder am Boden, welcher verdammt hart sein kann, wenn man sich ungewollt “hinlegt”. Andererseits hätte ich schon wieder mordsmäßigen Hunger. Also Essen, Fernseher aufdrehen und ab ins Bett
Was für eine Woche. Montag und Dienstag standen ganz im Zeichen der Plaktier-Aktionen fürs Innenhoffest. Irgendwie wars ordentlich dreist ![]()
Ab Mittwoch war jeden Abend Aufbauen, Ausräumen und Vorbereiten angesagt. Jeden Tag, 3, 4 Stunden.
Eigentlich wars ja irgendwie nicht geplant, dass ich so viel mache, aber Arbeitskräfte werden immer irgendwie gesucht
Leider hats meine Schwester mit einer eitrigen Angina erwischt, einige vom Team hatten Probleme mit dem Magen und ich lauf seit Dienstag mit Fieber herum. Erstaunlich, was ein Körper alles aushalten kann, wenns drauf ankommt
Aber jetzt bin ich so richtig fertig. Sozusagen am Ende aller restlichen Kräfte.
Auf alle Fälle war der Samstag dann schon anders genial. Im Laufe des Abends waren wohl etwas mehr als 400 Leute da. Tja, und irgendwie habens wieder einige aus der Jugend geschafft, sich aus der Welt zu schiessen
Blöderweise muss ich mir jetzt was einfallen lassen, um bis Dienstag wieder fit zu werden. Entweder, ich werf mich dann in die Wanne, anschliessend ins Bett und hoff, dass ich wieder fit bin, oder ich pfeif mir irgendwelche Tabletten rein, um noch eine Woche zu schaffen. Wobei dann aber nächsten Samstag die erste Planungsphase fürs Badfest losgeht.
Sobald ich in Besitz einiger Fotos bin, werd ich die auf alle Fälle veröffentlichen (unzensiert, versteht sich
)
Vielleicht würde mir ein anderer Job etwas helfen… Naja, suchen kostest ja nichts.
Nein, ich werde nicht heiraten. Aber ich hab langsam das dumpfe Gefühl, mit meiner Arbeit verheiratet zu sein. Einerseits ein gutes Gefühl, wenigstens 9 Stunden pro Tag was sinnvolles zu tun
andererseits wäre mehr Freizeit auch nicht schlecht.
Ich sollte mich nur nicht zu sehr daran gewöhnen, sonst wirds im späteren Leben, besonders zwischenmenschlich, nicht ganz so leicht. Aber daran arbeite ich ja. Zumindest in der Zeit, die ich zuhause verbringe. Wo wir auch gleich beim 2. Thema wären:
Für den Sommer schauts im Moment so aus:
- 07.06.2008 – Innenhoffest (Karten gibts bei mir -> Mail reicht)
- 21.06.2008 – Hansbauer OpenAir
- 09.10.2008 bis 15.10.2008 – Jungscharlager (Yeah
) - Irgendwann dazwischen Badfest @ Stadt Haag
- Böllerbauer
Und dann geht ja auch gleich die Ballsaison los, Jugendball, Musikball, Blau-Weiße Nacht etc. Irgendwie ein komisches Gefühl, weil ich ja all die Jahre davor kaum bis gar nicht fort war. Ok, ich werd meistens irgendwo hinter der Bar zu finden sein, aber Spass machts trotzdem
Tja, Thema #3 ist da etwas ernster. ÖVP und SPÖ haben die Debatte im Petitionsausschuss des Nationalrates zum im Dezember 2007 verabschiedeten SPG (“Sicherheitspolizeigesetz”) abgelehnt.
Jaja, diese lernresistenten schwarz/roten Sitzheizungen haben wohl vergessen, welche Ziele man nach 1945 hatte. Tut ja keinem weh, erinnert sich ja kaum jemand daran. Wozu auch? Mit uns kann mans ja machen.
Verdammt, wacht doch endlich auf! Ja, vor allem die “Ich hab nix zu verbergen, also können sie mich ruhig bespitzeln”-Sager. Ist euch eure Privatsphäre so wenig wert? Wollt ihr euer Leben als ewiger Ja-Sager verbringen und euch bei allem bevormunden lassen? Aufwachen! -> SOS!
Macht was! Ich lass mich zwar auch ficken, aber irgendwann hat der Spass auch bei mir ein Ende. Und sie sind kurz davor, diese Grenze zu überschreiten. Ab dann kann und werde ich für nichts garantieren, was mein Verhalten gewissen Personen gegenüber angeht.
Heute Früh gings richtig gut los. Auf dem Weg zur Arbeit werde ich von Jugendlichen von einer Autobahnbrücke mit einer Softgun oder so beschossen, den ganzen Vormittag kamen die Probleme nur so daher und jetzt helf ich einem Kollegen noch ein wenig. Und das alles an einem Tag, an dems ja ruhig sein sollte. Möchte man jedenfalls meinen.
Aber immerhin war ich heute schon bei meinen Freunden in Blau (Anzeige muss ja schon sein, sonst zahlt mir ja die Windschutzscheibe niemand) und kenne somit auch gleich den Dienstplan, Verkehrskontrollenpunkte etc. für heute
Ok, wär ja brauchbar, wenns nicht immer die selben Punkte wären.
Im Anschluss an den arbeitsreichen Tag werde ich mir heute zusammen mit meiner Schwester die “Jazzeria” geben. Ein kleines Jazz-Event im Böckle Dom
Gestern war Elektro und D&B angesagt. Und das Konzert vom JBO muss ich mir auch endlich anhören, weils gestern und heute irgendwie nicht geklappt hat.
Vielleicht sehe ich mich ja noch genötigt, einen weiteren Eintrag zu schreiben. Kommt aber ganz auf die Motivation an
Langsam wird das Aufstehen zur Routine. Irgendwie gefällt es mir sogar, aber ich hab keine Ahnung warum. Vielleicht der leise Gedanke, irgendwo im Hinterkopf, ans Geld? Die Frage ist nur, ob man sich, sein Leben, verkauft.
Ok, verkaufen klingt hart, eher eine Art Leihgabe. Für 1 Jahr.
Im Moment habe ich noch genug Disziplin, mich an den gemütlichen Abenden doch loszureißen, und ins Bett zu gehen. Fraglich, wie lang diese Disziplin anhält.
Irgendwie erschreckend, wie schnell ich mich daran gewöhnt habe, mein Bett zu Zeiten zu verlassen, an denen ich normalerweise erst hineinfalle
Besonders am Wochenende merke ich, dass mir doch die eine oder andere Stunde Schlaf fehlt. Und da beginnt dann der Zwiespalt – Koffein oder doch lieber Schlafen, noch irgendwo gemütlich zusammensitzen oder heimwärts.
Mittlerweile muss ich auch eine etwas seltsame Veränderung, nun ja, hinnehmen. Irgendwie nehmen die Aufforderungen, mir eine Freundin zu suchen, zu. Aber ich bin mir da sicher, dass sich für das nächste Jahr auf diesem Gebiet meines Lebens nichts tun wird. Dabei würde nichts sinnvolles rauskommen. Ich bin im Moment einfach nicht in der Lage, mich voll und ganz auf einen Menschen zu konzentrieren. Selbst wenn es eine Frau schaffen würde, mich zu begeistern, ich wäre zu ungeduldig. Und wer nicht weiss, wie man mich anfassen muss, wird sich vielleicht über meine (momentane) direkte, vorschnelle Art wundern und das Weite suchen.
Und bevor jemand unter meine Zustand leidet, bade ich das lieber ganz alleine aus. Ich habs mir ja auch ausgesucht.
Ok, langsam merke ich, dass sich die rapide Umstellung des Schlafrhythmus als kleines Problem herausstellt. Ich werd jetzt tagsüber so extrem müde, dass das Heimfahren zur Qual wird. Besonders dann, wenn ich, nicht wie eigentlich gedacht um spätestens 15.00 weg kann, sondern erst nach 17.00 Uhr
Was mir noch ungut auffällt: Red Bull, ICE presso etc. wirkt ab einem gewissen Grad an Müdigkeit einfach nicht
Oder man wird resistent. Also, gegen die Dosis Koffein. Ich sollte mir diesbezüglich vielleicht wieder die alternativen Getränke wie Schwarztee ansehen. Aber wenn ich 4:00 aus dem Bett falle, muss es schnell gehen.
Naja, egal. Wird sich zeigen, ob das nur eine vorübergehende Erscheinung ist, oder ob es mich langsam um das bisschen Verstand bringt, das ich mir mühsam angespart habe
Wo wir gerade bei den intellektuell anspruchsvolleren Dingen sind.. Ich hab mir am Samstag noch mal den Code für einige meiner Wartungsscripten angesehn und mich irgendwie dauernd gefragt “und das soll ich geschrieben haben?”
Na gut, mein Stil ist zwar an sich schon sehr, nun ja, extravagant und leicht chaotisch, aber was ich mir da gedacht habe. Vielleicht war ich auch nur permanent verwirrt. Jedenfalls bedürfen diese Scripts einer generellen Überarbeitung
In diesem Sinne.. ich geh weiter schlafen
Morgen Früh ist es so weit. Oh yeah, endlich mal zu der Zeit aufstehen, zu er man sonst ins Bett geht ![]()
Ein durchaus gewagtes, und hartes Unterfangen, da ich mich eher zu den “Eulen” zähle, die meist in den Nachtstunden richtig aktiv werden. Mal schaun, wies mir nach der ersten Woche geht. Und auch gleich die Warnung vorweg, sollte ich einmal etwas ungehalten sein: ich bin einfach nur müde, also bitte nicht alles persönlich nehmen
Danke.
Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke. Jedenfalls den Sommer über. Da bleibt dann auch mehr vom Tag übrig, sofern ich dann noch in der Lage bin irgendwas anzureissn. Aber wie ich mich kenne, werde ich irgendwie faul herumliegen und dahindösen. Aber wer weiss, vielleicht lasse ich mich ja motivieren…
So, ich werd mich noch unter die Dusche zwängen (ja, es war am Samstag etwas heiss in der Halle und ich bekomm noch immer Schweissausbrüche wenn ich daran denke
) und dann gemütlich das Hauptabendprogramm genießen.
… noch 6 Tage, dann muss ich DI-FR um 4:00 Uhr auf. Woche für Woche. Aber davor werd ich mir noch 2 Tage frei nehmen. Donnerstag und Freitag, um den Schlaf/Wach Rhythmus etwas in den Griff zu bekommen.
Es war meine freie Entscheidung, den Job zu machen, aber wenn sich das mit der allgemeinen Arbeitssituation nicht bessert, muss ich mir etwas überlegen. Ok, ich könnte öfter nein sagen, aber da bleibt dann immer ein etwas, nun ja, fader Nachgeschmack. Vor allem, wenn man weiss, dass man eigentlich doch helfen könnte.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie sich das in den ersten paar Tagen verhält. Und vor allem, wie lange ich das durchhalte
Na gut, das Aufstehen sollte mir nicht schaden, aber jeden Tag dann bis 18, 19 oder 20 Uhr bleiben ist dann klarerweise nicht mehr drinnen. Also muss ich schaun, dass ich mehr Arbeit in kürzester Zeit schaffe.
Da fällt mir gerade ein, ich hab ja auch noch keinen Urlaub geplant für dieses Jahr. Dabei sollte ich am 1. Mai zur Erstkommunion nach Bayern fahren, bzw. am Wochenende dann bei der Goldenen Hochzeit meiner Großeltern sein. Dh wohl am 30. rausfahren und am 1. relativ früh wieder retour, sonst kann ich den Freitag ganz vergessen. Und für August war auch noch so einiges geplant, das ich wohl mehr oder weniger abhaken kann.
Für nächstes Mal sollte ich etwas langfristiger planen. Aber auch das kann nach hinten losgehen, besonders, wenn man sich dann trennt. Bisher war es ja kein Problem, seinen Urlaub 1-2 Monate vorher zu fixieren, aber mittlerweile steht der Zeitplan schon und ich will da keinem zu seinem “Glück” verhelfen, als Backup in der Urlaubszeit fungieren zu müssen. Abgesehen davon macht alleine Urlaub haben auch nur halb soviel Spass
Also Urlaub sparen und dafür dann nächstes Jahr mal eine längere und weitere Reise unternehmen. Vielleicht Afrika, Australien oder doch Amerika? Oder doch lieber nur Europa.. Egal, vielleicht ändert sich bis dahin noch einiges. Ich werd mich da angenehm überraschen lassen
So, und jetzt werde ich wieder weiterschlafen (Sonata Arctica auf Reggae -> da bist dann sicher wach!) damit ich morgen etwas mehr Elan an den Tag legen kann.
Danke für den Wecker
Micky ist zwar verdammt laut, aber er hilft.
Tja, langsam aber sicher gelangen die beiden Loadbalancer, die ich als IPS und Monitoring Systeme eingesetzt habe, an ihre Grenzen. Der gerade aktive Node beginnt sofort nach dem Ressource Takeover zu swappen, die CPU ist zu Spitzenzeiten verdammt gut (ca. 70%) ausgelastet. Ok, ungenutzte Ressourcen sind unnötige Ressourcen, aber wenn ich dann auf beiden Maschinen das IPS aktiviere sind die Reaktionszeiten jenseits von Gut und Böse.
Hoffentlich bekomme ich bald den einen oder anderen besseren Rechner (ab 1 GHz und 512 MB RAM) in die Hände. Problematisch ist die Übergangsphase. Also genau der Zeitraum von jetzt bis die neuen Systeme laufen. Bis dahin bleibt mir nichts anderes übrig, als die User zu “sperren”, die ungepatchte Software auf ihrem Webspace liegen haben.
Einer hat sich bisher gemeldet und das Problem war relativ rasch behoben (rm -rf
). Aber ein ungutes Gefühl bleibt noch immer, darum habe ich das Logfile Monitoring erweitert. Leider ist im Falle einer Anomalie immer noch ein händischer Eingriff nötig, da ich auf Grund der mangelnden Ressourcen nur sehr allgemein überwachen kann.
Was die restlichen Benutzer angeht, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, muss ich wohl davon ausgehen, dass, falls sich bis Mittwoch keine Reaktion einstellt, ich den Webspace räumen kann. Obwohl doch täglich einige Zugriffsversuche aufgezeichnet werden. Eigentlich will ich niemanden “rauswerfen”, aber etwas Sicherheitsbewusstsein sollte doch vorhanden sein, zumal ich sogar meine Hilfe angeboten habe.
Naja, abwarten. Vielleicht meldet sich ja der/die eine oder andere noch. Wäre jedenfalls wünschenswert.
Heute Abend stand endlich wieder der langersehnte Abend mit meinem Dad an. Heute etwas gemütlicher als das letzte Mal, was aber auch an unser aller Müdigkeit gelegen haben mag.
Damit ich nicht mehr so lange auf die entspannenden Abende warten muss, werden wir das ganze jetzt ziemlich fix jede Woche einplanen. Und das Verhältnis hat sich wirklich gebessert.
Ein paar fixe Termine für Veranstaltungen habe ich mittlerweile schon, u.a. Stermann und Grissemann, Die Seer, Inselfest etc. Ok, die Seer sind ein heikles Thema, aber mal schaun, wies wird
Der Frühling ist also schon fast ausgebucht, und im Sommer steht das Chimsee Reggea an. Ein muss, zumal ich es ja letztes Jahr versäumt habe, früher Karten zu bestellen.
Tja, was den Rest des Tages betrifft, irgendwie hab ich heute einiges geschafft. Mal eben schnell ein Überwachungsscript aus dem Erdboden gestampft (ja, ich habs sogar getestet
), einiges an Kleinvieh erledigt und endlich mal wieder eine ausgiebige Unterhaltung mit einem Kollegen.
Für morgen hab ich mir dann noch einige Kleinigkeiten aufgehoben, die aber relativ rasch erledigt sein sollten, und nachmittags werd ich mir open-HA nochmal genauer ansehen und etwas mit Nagios versuchen. Also wieder so ein halber “Basteltag”
Und seit gestern gibts den User für das Golemprojekt, dessen Priorität mich auch gleich dazu verleitet hat, einen Backupplan auszuarbeiten. Leider werde ich aber für die Durchführung ein Bandlaufwerk benötigen. Weiters wird noch eine USV fällig, da die 4 Server doch erheblich an der Leitung saugen
Jetzt ist wieder Zeit fürs Bett, morgen ist endlich Freitag
So, lieber Gregor. Auch wenn du noch keine 28 bist
alles Gute zum 25er ![]()
Und auch gleich alles Gute für dein Projekt, und dass die wirklich kranken Geister der Menschheit dich verschonen mögen. Auf ein Billardspiel ohne diese lästige Müdigkeit
Darf ich vorstellen? Der Golem zieht demnächst bei mir ein. Nicht im physischen Sinne, eher mehr in Form von Bits und Bytes. Sozusagen als virtueller Gast.
Mittlerweile kann ich einen Ausfall der Infrastruktur meinerseits zu 99,95% (bei 24/7 Betrieb) ausschließen, da alle Kernkomponenten (Server, Switches (irgendwie fehlen mir noch so einige Gigabit-Switches), Firewall und Modem) an einer USV hängen oder redundant vorhanden sind. Lediglich mein Provider könnte diese Rechnung über den Haufen werfen, aber abgesehen von den geplanten Wartungsarbeiten hatte ich bisher keine Ausfälle. Aber die meisten Wartungsarbeiten werden ja von der TA durchgeführt, und die werden selten angekündigt.
Nun dann, ich werde mich ins Bett legen, der Tag war lang, die Nacht wird kurz
Und morgen hab ich einiges vor..
mv /work/stephan /home/stephan
cat /dev/fridge >> /home/stephan/head
mv /home/stephan /home/stephan/bed
sleep 3h
Ich bin seit ca. 11 Uhr zuhause, bin vollkommen fertig und einfach nur müde
Aber die Nacht war ganz nett, ich könnt mich glatt an solche Arbeitszeiten gewöhnen. Kein Telefon, das dauern u Aufmerksamkeit schellt, quasi Null Stress und es ist verdammt ruhig. Aber soweit kommts noch, mittags mit dem Arbeiten beginnen und irgendwann am nächsten Tag so gegen Mittag sich irgendwie heimschleppen.
Bevor ich mich jetzt dann für ca. 3 Stunden ins Bett werfe, werde ich noch die Küche plündern. Ist ja nicht so, als hätte ich eh nix gegessen
Wer weniger schläft isst auch mehr. Oder so…
Aber ich bin schon wieder hungrig und habe noch einiges vor für heute. Ich hab das Gefühl, mir wird die Zeit zu knapp, und das nicht nur an den Wochenenden.
Oh, übrigens. Wer auf die Idee kommen sollte, Vista im VirtualPC zu betreiben: Sinnfrei
Ok, es war von Anfang an klar, dass die Performance in einer VM nicht gerade optimal ist, aber 100% CPU load beim bloßen Anstarren des nicht animierten Desktops? Irgendwas läuft da im Sand, obwohl die VM 1,5 GB RAM und eine ganze CPU bekommt. Naja, mal schaun, wie sich das Ding in einer VMWare schlägt.
Aber zu aller erst wird gegessen, geschlafen und geduscht. Letzteres habe ich auch mal wieder verdammt nötig
Ich werde dann am Abend (eigentlich ist es für mich ja Abend… oder irgendwie so) sicher noch einmal berichten.
Heute früh auf dem Weg zur Arbeit hat mich mein Chef angerufen, ob ich nicht Lust hätte, die Microsoft Big Days in Linz zu besuchen. Also, meine Einstellung der Fa. Microsoft gegenüber ist kein Geheimnis. Auch wenn sie gute Ansätze haben, kann ich mich mit diesem Unternehmen nicht identifizieren oder anfreunden. Das mag vielleicht an deren Marketing- und Produktstrategien liegen, aber darum gehts ja nicht ![]()
Einfach nur genial, dass ich dort sein durfte.
Das Programm war auch ganz nett, und ich hab mir ein bisschen was über den neuen Windows Server 2008 angehört. Dann waren die Virtualisierungs- und Deploymentlösungen an der Reihe. Security war am Nachmittag ebenfalls ein Thema, aber irgendwie musste ich feststellen, dass (abgesehen von den Deploymentlösungen) ich alles, bzw. Teile daraus, schon aus der “anderen Welt” kenne. Es ist halt schön bunt, einfach zu handhaben und man benötigt nur kurze Einarbeitungszeiten als Umsteiger.
Etwas Ironie muss sein: Es wurden eigentlich altbekannte und bewährte Funktionen aus der *nix Welt als “neu”, bzw. “innovativ” verkauft. Sicher, für so manchen Windows Admin mag das Konzept der Pipes, ACLs etc. Neuland sein, aber ich kenne ein Betriebssystem gar nicht ohne diese Dinge
Und ja, es gab auch einige Gimmicks. Neben dem Rucksack und dem Schlüsselband gabs noch so einiges an Software (Vista Ultimate SP1, Server 2008 etc.) und jede Menge Vista Sticker, Frisbees und msdn-candies
Oh, und bevor ichs vergesse. Das Mittagessen war verdammt lecker. Und etwas zu viel, so dass wir bei der Session nach dem Essen etwas mit der Müdigkeit kämpften. Aber “Helden von heute… ” schaffen das ja
Und noch eine Kleinigkeit:
Ich wollte ja auf Gigabit Ethernet umstellen, hab mir dazu auch die Hardware bestellt, die lt. Paketverfolgung heute geliefert werden sollte. Tja, kein Paket da. Und selbst wenn sich der Zusteller das Recht nahm, das Paket einfach vor der Tür abzustellen, wäre es ungeöffnet retour gegangen. So nass, wie es rund um die Tür war. Selbst in den Blumentöpfen stand das Wasser auf der Erde.
Naja, dann werde ich halt noch etwas warten müssen.
Apropos warten. Morgen, oder genauer gesagt am Samstag ist es soweit: Rollout 2008 – Pilot. Ich werde also die ganze Nacht in der Firma verbringen. Dafür aber erst Mittag anfangen
und bis Samstag Mittag bleiben. Mal schaun, wies wird, die Generalprobe.
Ich werde dann am Samstag, oder vielleicht gleich direkt aus der Firma berichten, je nach Lust und Laune
Kennt ihr das Gefühl, als würde plötzlich, von einer Sekunde zur Nächsten, jemand alle Emotionen ausschalten? So, als würde bei einem Film einfach die Hintergrundmusik abgeschalten. Ein ganz komisches Gefühl.
Aber vielleicht fehlt mir ja auch einfach die Energie dazu.
Ich sollte mal anfangen, meine innere Todo-Liste aufzuschreiben und die wichtigen von den unwichtigen Dingen trennen. Besonders, was die Arbeit betrifft. Im Moment scheint es mir so, als würde an allen Ecken und Enden jemand etwas von mir wollen. Sicher, ich machs ja gerne, aber langsam gerät es etwas aus den Fugen. Mal schaun, wie ich dem beikommen kann.
Privat sollte auch mal ausgemistet werden. Vor allem in den “Ecken” meines Lebens, wo irgendwie noch Dinge verborgen sind, die mir scheinbar keine Ruhe lassen, aber andererseits doch wieder weit entfernt sind. Aber sie sind da. Auch wenn ich schon begonnen habe und dachte, ich wäre fertig. Aber fertig ist man damit nie. Man verändert sich, Prioritäten verschieben sich, Menschen kommen und gehen. Und jedesmal, wenn so etwas geschieht, gleich gründlich aufzuräumen kostet einfach zuviel Kraft und vor allem Zeit.
Hab ich schon gesagt, dass ich diese, zeitweise auftretende, Komplexität des Fluss des Lebens interessant finde? Ich meine, es gäbe viele direkte Wege, die ohne Umweg ans Ziel (meistens die Lösung eines Problems) führen. Aber es sind ja die Umwege, die das Leben abwechslungsreich und zeitweise durchaus sehr amüsant machen.
zB so wie früher, in der Schule. Das Ziel war es, so schnell wie möglich nachhause zu kommen. Aber dazwischen lag der Unterricht. Und damit dieser “Umweg” erträglicher wurde, hat man sich seinen Spass gemacht.
Damals kam man sich mit 12, 13 Jahren schon “alt” vor und wollte mit 20 dieses und jenes erreicht haben. Und heute, wo man 20 ist und zurückblickt stellt man fest, dass die Vorstellungen damals irgendwie zu hoch gegriffen waren
Aber man lernt daraus, steckt sich kleine Ziele, freut sich öfter darüber, sie zu erreichen und merkt, dass es denen, die heute 12 oder 13 sind, ganz ähnliche Ansichten haben, wie man sie selbst mit 12 oder 13 hatte.
Ok, das ist eigentlich keine neue Erkenntnis, aber es ist interessant zu beobachten, wie man sich verändert hat. Naja, vielleicht nicht in allen, aber in gewissen Punkten dafür gravierend.
Problematisch wird dieser Veränderungsprozess, wenn man übersieht, sich selbst ab und an zu kontrollieren um nicht zu weit von den gesteckten Zielen abzukommen. Mittelgroße Umwege sind natürlich erlaubt, um Neues zu lernen.
Aber wer wird schon gerne mit 50 munter, und merkt, dass man eigentlich nie an dem Punkt sein wollte, an dem man gerade ist? Also, ab und an kontrollieren, korrigieren und den Rest das Leben machen lassen
Irgendwie passend zum Thema läuft gerade “Do hob i’s troffa” von Hans Söllner. Einige werden das Lied nicht kennen. Er beschreibt darin seine Rückkehr an einen Ort, an dem er eine alte Liebe wieder trifft und an die schöne gemeinsame Zeit denkt. Ein Ort, an dem scheinbar die Zeit stehengeblieben ist, als er ging.
“Und i wea mei Lebtog ned vergessn, wiara sie ogfühlt hod da erste Kuss von ihr…”
Sorry, aber ich hatte gestern einfach zuviel um die Ohren, also konnte ich mich nicht in Ruhe hinsetzen und schreiben.
Aber alles der Reihe nach:
Der Abend hat eigentlich ganz nett angefangen, mit einer Runde GT5 auf der PS3 beim Nachbarn. Oh yeah, das Game ist vielleicht detailverliebt
. Das ist echt etwas, dass ich allen Autofans nur empfehlen kann. Ich bin dann so gegen 22.00 heimwärts, hab mich ins Bett gelegt und war im Halbschlaf, als plötzlich alle nur erdenklichen Warnmeldungen ankamen. Und jeder, der das Nagios Plugin für den Firefox verwendet, weiss wie laut so ein Alarm sein kann.
Jedenfalls wurde ich dann von einem Freund darauf aufmerksam gemacht, dass auf meinen Webservern etwas nicht stimmt. Anfangs dachte ich eher an einen Ausfall der Switches, aber ich konnte mich ja anmelden. Doch dann kams ganz dick:
stephan@sun:~ su -
No directory, logging in with HOME=/
stephan@sun:~ id
uid=10001(stephan) gid=513(Domain Users) groups=513(Domain Users)
Richtig, scheinbar durfte root keine Session mehr starten, weil das Homeverzeichnis weg war. Aber es war da, alle Files vorhanden, keine Manipulationen. Also, woran konnte es liegen?
Glücklicherweise habe ich ja einen zentralen Logserver, der jedes Event, jedes Dienstes mitloggt. Und was musste ich beim durchsehen der Logfiles für den Apache sehen? Zum einen, dass sich meine Vermutung bestätigt hatte (Angriff via HTTP), und zum anderen, wie der pöse Pube ins System kam:
Durch eine Sicherheitslücke in einer Portalsoftware eines Users. Dabei habe ich alle User eine Woche zuvor darauf hingewiesen, ihre selbst installierten PHP Scripte aktuell zu halten. Wurde scheinbar ignoriert.
Auf jeden Fall gelang es dem Angreifer dann, die gesamte LDAP Infrastruktur zu verhunzen und den Login für alle User zu sperren. Scheinbar habe ich ihn aber gerade gestört, er konnte somit nicht alle User (meinen zB) aussperren. Blöderweise war root unter den ausgesperrten Usern. Also Server niedergefahren, und versucht, das wieder hinzubiegen. Durch einen Konfigurationsfehler meinerseits, durch den es möglich war, einen neuen LDAP Baum zu importieren ohne sich als admin, bzw. root zu identifizieren (Was ein blödes, vergessenes # vor einer Zeile alles anrichten kann).
Also den alten LDAP Baum reimportiert, und alle Server wieder hochgefahren. Doch der Angreifer war nicht dumm, und hat ein Rootkit installiert. Somit war es ihm auch nachher noch möglich, im System herumzupfuschen.
Alles in allem ist es auf eine Neuinstallation beider Datenbank und Webserver hinausgelaufen. Leider ging das dann doch nicht so rasch, wie erwartet. Und ehe man sich versieht, war es Morgen. Also brav in die Arbeit gefahren.
Dort wollte ich ja eigentlich, mal wieder, früher weg. Geplant war 15:00 Uhr, es wurde dann aber 16:30 Uhr. Somit war der Tag ja auch gelaufen…
Was soll man machen?
Aber ich hatte ja noch nicht genug. Am Abend hab ich dann noch angefangen, endlich wieder Debian auf die Workstation zu knallen. So nett Fedora auch sein mag, ich bin und bleibe einfach ein apt/dpkg Fan
Glücklicherweise bin ich dann (zwischen dem holen der Installationspakete für Gnome, X.org etc.) beim Fernsehen eingeschlafen. Und um 20:00 Uhr gings dann in den “Frucade Club”. Sozusagen mein erstes Mal. Im Endeffekt ist es auf einen Billardabend hinausgelaufen, der leider wieder etwas länger war.
So, und jetzt werde ich endlich meinen Schlaf nachholen. Der fehlt mir halt doch etwas