Tja, ich habs fast vergessen.
Am Sonntag Abend hab ich mir in einer geistesabwesenden Minute endlich eine PlayStation 3 geordert. Oh ja, und zwar das 40 GB Modell und passend dazu auch gleich GT 5 – Prologue
Somit kann ich dann auch für die, mittlerweile durch aus oft abgehaltenen, Playstation-Abende beim Nachbarn trainieren, damits dann irgendwann mit Fifa 08 klappt ![]()
Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, ich würde mir eine PlayStation kaufen, hätte ich ihn ausgelacht. Ich mein, zocken allgemein ist nicht wirklich mein Ding, aber verdammt ist dieses Teil sexy
Oder wer hätte gegen solch etwas Einwände:

Ok, vielleicht finde ich noch ein paar Argumente, aber jetzt ziehts mich wirklich ins Bett…
Ok, langsam merke ich, dass sich die rapide Umstellung des Schlafrhythmus als kleines Problem herausstellt. Ich werd jetzt tagsüber so extrem müde, dass das Heimfahren zur Qual wird. Besonders dann, wenn ich, nicht wie eigentlich gedacht um spätestens 15.00 weg kann, sondern erst nach 17.00 Uhr
Was mir noch ungut auffällt: Red Bull, ICE presso etc. wirkt ab einem gewissen Grad an Müdigkeit einfach nicht
Oder man wird resistent. Also, gegen die Dosis Koffein. Ich sollte mir diesbezüglich vielleicht wieder die alternativen Getränke wie Schwarztee ansehen. Aber wenn ich 4:00 aus dem Bett falle, muss es schnell gehen.
Naja, egal. Wird sich zeigen, ob das nur eine vorübergehende Erscheinung ist, oder ob es mich langsam um das bisschen Verstand bringt, das ich mir mühsam angespart habe
Wo wir gerade bei den intellektuell anspruchsvolleren Dingen sind.. Ich hab mir am Samstag noch mal den Code für einige meiner Wartungsscripten angesehn und mich irgendwie dauernd gefragt “und das soll ich geschrieben haben?”
Na gut, mein Stil ist zwar an sich schon sehr, nun ja, extravagant und leicht chaotisch, aber was ich mir da gedacht habe. Vielleicht war ich auch nur permanent verwirrt. Jedenfalls bedürfen diese Scripts einer generellen Überarbeitung
In diesem Sinne.. ich geh weiter schlafen
Heute werde ich meinen Eintrag etwas früher als sonst schreiben, da ich mich dann ins Bett verziehen werde.
Am frühen Nachmittag aufhören war irgendwie nicht. Aber gut, es geht grad etwas rund. Blöderweise gilt irgendwie das FIFO-Prinzip nicht immer
Heute wars eher FILO, also ein durchaus “unfairer” Scheduler. Nevermind…
Der Vormittag war eigentlich ziemlich schnell vorbei, aber ab Mittag gings zacher als zach dahin. Jede Minute hat sich irgendwie gezogen und am Ende von meiner Energie war noch zu viel Tag übrig. Darum werde ich mir schnell was Essbares organisieren und dann zügig das Bett aufsuchen um dort die nächsten 12 Stunden zu verbringen.
Respekt vor allen, die solche Tage Tag für Tag durchstehen und dann abends noch so energiegeladen und irgendwie ausgeglichen sind. Mir sitzt schon der erste Tag in den Knochen
Vielleicht werde ich in einigen Stunden kurz wach, und falls sich noch der eine oder andere “kranke” Gedanke findet, werde ich den natürlich niederschreiben
Morgen Früh ist es so weit. Oh yeah, endlich mal zu der Zeit aufstehen, zu er man sonst ins Bett geht ![]()
Ein durchaus gewagtes, und hartes Unterfangen, da ich mich eher zu den “Eulen” zähle, die meist in den Nachtstunden richtig aktiv werden. Mal schaun, wies mir nach der ersten Woche geht. Und auch gleich die Warnung vorweg, sollte ich einmal etwas ungehalten sein: ich bin einfach nur müde, also bitte nicht alles persönlich nehmen
Danke.
Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke. Jedenfalls den Sommer über. Da bleibt dann auch mehr vom Tag übrig, sofern ich dann noch in der Lage bin irgendwas anzureissn. Aber wie ich mich kenne, werde ich irgendwie faul herumliegen und dahindösen. Aber wer weiss, vielleicht lasse ich mich ja motivieren…
So, ich werd mich noch unter die Dusche zwängen (ja, es war am Samstag etwas heiss in der Halle und ich bekomm noch immer Schweissausbrüche wenn ich daran denke
) und dann gemütlich das Hauptabendprogramm genießen.
Irgendwie war das gesamte Wochenende durchaus etwas, turbulent. Den Freitag hab ich ganz gemütlich zuhause verbracht und endlich getestet, was die USV im Fall der Fälle hergibt. Immerhin gute 15 Minuten. Aber je mehr Last die Systeme erzeugen, desto kürzer wird die Überbrückungsdauer. Vielleicht werde ich im Laufe der Woche noch eine USV dazukaufen.
Was den Samstag angeht, der war alles andere als langweilig. Zumindest war einiges los. Erst gemütlich eine Runde GT5 beim Nachbarn, dann etwas Arbeit und zu guter letzt wollte ich noch auf die “Spring Break” Party. Blöderweise war da aber um 2:00 Schicht, somit hab ich mich reingemogelt und dann beim aufräumen geholfen. 4 Männer und mindestens eine quadratische Potenz davon Frauen
Anschließend gabs noch a gscheide Jausn beim Vodan
Danke nochmal, die hat uns echt den Arsch gerettet
Im Endeffekt bin ich dann um 7:00 mit der Frau Nachbarin (das “in” ist wichtig
) heimwärts, und die armen mussten um 8:00 wieder arbeiten. Sprich, alle fleissig durchgemacht und ich konnte dann den Sonntag im Bett verbringen, während die anderen brav arbeiten mussten. Blöderweise hats mich dann so gegen Mittag erwischt und ich bin weggedöst. Leider aber erst so gegen 17:00 wieder wach geworden. Aber zum Glück bin ich noch so müde, dass mir das Einschlafen dann nicht schwer fallen sollte.
So ein Sonnenaufgang hat schon seine Reize. Wenn es noch leicht neblig ist, hinter einem der Mond scheint und vor einem die Sonne aufgeht. Ganz ehrlich? So etwas hätte ich früher öfter mal machen sollen. Einfach ein geiles Feeling, der aufgehenden Sonne zuzusehen.
Das war jetzt hoffentlich die letzte “Eskapade”
Ab Morgen spielts solche Ausflüge nicht mehr. Da heissts bald ins Bett. Und damit das auch klappt, werd ich mich wohl dazu durchringen müssen, etwas Bewegung in mein Leben zu bringen. Also irgendwas an der frischen Luft, und wenn es am Anfang nur ein Spaziergang am späten Nachmittag ist.
Im Moment bin ich wieder an einem dieser Punkte, wo es einfach schwer ist, einen klaren Gedanken zu fassen. Dabei dachte ich, ich hätte die Verwirrtheit hinter mir gelassen, aber so kann man sich täuschen.
Es ist schon verrückt, wie lange und intensiv sich Gedanken im Kreis drehen können. Eigentlich ein ständiges im Kreis denken, mit immer neuem Input, aber man landet jedesmal wieder bei diesem einen Gedanken. Im Laufe des Tages merkt man das nicht so, aber Abends beim Fernsehen nimmt man es plötzlich direkt wahr. Und das kann durchaus ziemlich belastend sein. Vor allem in den stillen Momenten.
Mittlerweile macht mir auch mein Rücken zu schaffen (Jaja, ich weiss, ich bin ja noch jung
). Besonders am Morgen, wenn ich mich eigentlich kaum aus dem Bett rollen kann. Aber das legt sich ziemlich sicher bald wieder.
Naja, und dem kommenden Jahr stehe ich mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber. Nicht, weil die Arbeit uninteressant wäre, aber weil doch auch das private Leben darunter leidet. Ok, mittlerweile beschränkt sich mein privates Leben eigentlich ziemlich genau auf mich. Das klingt irgendwie egoistisch, aber ich will da im Moment wirklich niemanden hineinziehen.
Das müsste sozusagen die Hölle auf Erden sein, mich in der Freizeit mies gelaunt und hundemüde erleben zu müssen, zumal ich mich in diesem Zustand selbst auch nur sehr schwer selbst akzeptieren kann. Aber vielleicht wird sich diese Laune auch relativ rasch legen, zumindest aber, wenn der Gewöhnungseffekt eintritt. Ich habs bisher noch nicht ausprobiert, über einen längeren Zeitraum so früh aufzustehen.
Andererseits wäre etwas Hilfe auch nicht schlecht. Zumindest hätte ich gegen weniger Platz im Bett nichts einzuwenden
Vielleicht komme ich heute nochmal dazu, einen Eintrag zu verfassen, aber das hängt dann doch stark von meiner Motivation ab. Und die wiederum lässt momentan ebenfalls zu wünschen übrig. Viele Zugriffe, Leser aber kein Kommentar (Das mit dem wirklich genialen Abendessen hätte nicht sein müssen, oder Patrick?)
… noch 6 Tage, dann muss ich DI-FR um 4:00 Uhr auf. Woche für Woche. Aber davor werd ich mir noch 2 Tage frei nehmen. Donnerstag und Freitag, um den Schlaf/Wach Rhythmus etwas in den Griff zu bekommen.
Es war meine freie Entscheidung, den Job zu machen, aber wenn sich das mit der allgemeinen Arbeitssituation nicht bessert, muss ich mir etwas überlegen. Ok, ich könnte öfter nein sagen, aber da bleibt dann immer ein etwas, nun ja, fader Nachgeschmack. Vor allem, wenn man weiss, dass man eigentlich doch helfen könnte.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie sich das in den ersten paar Tagen verhält. Und vor allem, wie lange ich das durchhalte
Na gut, das Aufstehen sollte mir nicht schaden, aber jeden Tag dann bis 18, 19 oder 20 Uhr bleiben ist dann klarerweise nicht mehr drinnen. Also muss ich schaun, dass ich mehr Arbeit in kürzester Zeit schaffe.
Da fällt mir gerade ein, ich hab ja auch noch keinen Urlaub geplant für dieses Jahr. Dabei sollte ich am 1. Mai zur Erstkommunion nach Bayern fahren, bzw. am Wochenende dann bei der Goldenen Hochzeit meiner Großeltern sein. Dh wohl am 30. rausfahren und am 1. relativ früh wieder retour, sonst kann ich den Freitag ganz vergessen. Und für August war auch noch so einiges geplant, das ich wohl mehr oder weniger abhaken kann.
Für nächstes Mal sollte ich etwas langfristiger planen. Aber auch das kann nach hinten losgehen, besonders, wenn man sich dann trennt. Bisher war es ja kein Problem, seinen Urlaub 1-2 Monate vorher zu fixieren, aber mittlerweile steht der Zeitplan schon und ich will da keinem zu seinem “Glück” verhelfen, als Backup in der Urlaubszeit fungieren zu müssen. Abgesehen davon macht alleine Urlaub haben auch nur halb soviel Spass
Also Urlaub sparen und dafür dann nächstes Jahr mal eine längere und weitere Reise unternehmen. Vielleicht Afrika, Australien oder doch Amerika? Oder doch lieber nur Europa.. Egal, vielleicht ändert sich bis dahin noch einiges. Ich werd mich da angenehm überraschen lassen
So, und jetzt werde ich wieder weiterschlafen (Sonata Arctica auf Reggae -> da bist dann sicher wach!) damit ich morgen etwas mehr Elan an den Tag legen kann.
Danke für den Wecker
Micky ist zwar verdammt laut, aber er hilft.
Irgendwie hat der Tag ja ganz gut begonnen. Sonnenschein, keine Wolke am Himmel, herrlich. Aber leider kann man während der Arbeitszeit nur eher passiv etwas von dem schönen Wetter mitbekommen. Im Prinzip ist es ja kein Problem, es ist ja “länger” hell. Jedenfalls solange, bis das nächste Unwetter aufzieht.
Mittlerweile stürmt und regnet es draußen gewaltig. Aber auch ein schönes Unwetter hat seine angenehmen Seiten
Vorzugsweise mit einer lieben Person im Bett. Am Besten, wenns finster im Zimmer ist und nur die Blitze ab und zu den Raum erhellen.
Ok, nicht jeder hat die Möglichkeit, ein Unwetter so zu geniessen. Aber auch alleine hat so ein Unwetter seine Reize. Ich werde entweder furchtbar aktiv und kreativ, oder einfach nur müde. Problematisch wird nur der letzte Zustand, vor allem, wenn man sich noch einiges vorgenommen hat.
Da will noch was erledigt werden, dort ist noch ein Punkt offen und langsam aber sicher schlägt die Müdigkeit durch. Eigentlich auch ganz gut, vielleicht kann ich dann eine Nacht ruhig schlafen.
Hach, es ist doch immer wieder nett zu sehen, wie man in “alte” Muster zurückfällt. Sicher, mein Leben vor meiner Freundin war weder vollkommen, noch sozial bereichernd. Aber es hat seine Vorzüge.
Stundenlanges, ja tagelanges einhacken auf die Tastatur. Rückschläge, Verwirrung und dann der Durchbruch. Das Ding, das gerade Stunden und Tage verschlungen hat, macht was es soll.
Mit der Zeit stößt man wieder und wieder auf die gleichen Probleme, aber man brauch sich um deren Lösung keine Gedanken machen, man hat sie ja zuvor schon gelöst und kann sich jetzt auf andere Probleme konzentrieren. Das liest sich vielleicht wie die Biographie von bekannten Personen wie Linus Torvalds, Richard M. Stallman oder Kevin Mitnick, aber es trifft auf so ziemlich jeden ambitionierten Hacker zu.
Edit: Hier der legendäre Programmierer-Song
Verdammt, ich bin gerade auf dem besten Weg, mir das Leben wieder viel zu einfach zu machen ![]()
Dabei sollte es ja vorwärts gehen und nicht zurück. Aber was, wenn genau das der notwendige Schritt zurück ist, um wieder 2 Schritte voran zu kommen? Und was, wenn er es nicht ist?
Naja, eine “Notbremse” gibt es immer noch. Aber die will ich eigentlich nicht gebrauchen. Dazu fehlt einfach noch das nötige Kleingeld. Oder ist mir etwas entgangen, und es gibt ein Land, in dem man von Luft leben kann?
Wirklich grausam sind die Punkte im Leben, an denen die Gedanken beginnen, im Kreis zu wandern. Wenn man immer und immer wieder zu dem gleichen Entschluss kommt. Egal, welche Abzweigung man gedanklich nimmt, man landet immer dort, wo man zuvor schon war.
Das Ganze ist etwas persönlich, aber mir geht es oft so. Und Beispiele finde ich genug in meinem Leben: die liebevolle Aufnahme in eine intakte Familie, die erfahrene Zuneigung und Geborgenheit. Schon komisch, dass es eigentlich die selbstverständlichen Dinge im Leben sind, an die man viel zu selten denkt. Wenn zum wirklichen Glück nur ein kleiner Funke fehlt, und plötzlich alles verschwimmt und sich entfernt.
So, genug nachgedacht. Ich könnte noch unzählige Dinge aufzählen, für die ich dankbar bin. Aber es ist so und anders relativ, nun ja, sinnlos, da die Personen, die es betrifft, es nicht erfahren werden. Wie auch? Solche Dinge sollte man persönlich, von Mensch zu Mensch, erfahren. Aber ich denke, es wäre vielen einfach unangenehm. Vielleicht irre ich mich auch ja, aber um zu wissen, wie jemand auf solch eine Situation reagiert, fehlt mir einfach die Menschenkenntnis.
Aber ich lasse mich immer wieder eines Besseren belehren, egal welche Lektion ich noch lernen muss. Sprich, egal, wie oft ich auf die Schnauze falle, aufstehn ist angesagt!
Oh ja, Missbrauch kann so leicht sein ![]()
Man beachte den Eintrag vom 11. April 2008 in dem Online Tagebuch von Peter Pilz.
Scheinbar wird es Personen mit kriminellen oder aber auch selbstbereichernden Absichten nicht allzu schwer gemacht, an die benötigten Informationen zu kommen.
Dann wollen wir doch einmal sehen, was sich mit diesem Formular so alles “anstellen” lässt und die Damen und Herren unserer Ministerien und Regierung über mich herausfinden können, ohne dass ich davon weiss.
Tja, langsam aber sicher gelangen die beiden Loadbalancer, die ich als IPS und Monitoring Systeme eingesetzt habe, an ihre Grenzen. Der gerade aktive Node beginnt sofort nach dem Ressource Takeover zu swappen, die CPU ist zu Spitzenzeiten verdammt gut (ca. 70%) ausgelastet. Ok, ungenutzte Ressourcen sind unnötige Ressourcen, aber wenn ich dann auf beiden Maschinen das IPS aktiviere sind die Reaktionszeiten jenseits von Gut und Böse.
Hoffentlich bekomme ich bald den einen oder anderen besseren Rechner (ab 1 GHz und 512 MB RAM) in die Hände. Problematisch ist die Übergangsphase. Also genau der Zeitraum von jetzt bis die neuen Systeme laufen. Bis dahin bleibt mir nichts anderes übrig, als die User zu “sperren”, die ungepatchte Software auf ihrem Webspace liegen haben.
Einer hat sich bisher gemeldet und das Problem war relativ rasch behoben (rm -rf
). Aber ein ungutes Gefühl bleibt noch immer, darum habe ich das Logfile Monitoring erweitert. Leider ist im Falle einer Anomalie immer noch ein händischer Eingriff nötig, da ich auf Grund der mangelnden Ressourcen nur sehr allgemein überwachen kann.
Was die restlichen Benutzer angeht, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, muss ich wohl davon ausgehen, dass, falls sich bis Mittwoch keine Reaktion einstellt, ich den Webspace räumen kann. Obwohl doch täglich einige Zugriffsversuche aufgezeichnet werden. Eigentlich will ich niemanden “rauswerfen”, aber etwas Sicherheitsbewusstsein sollte doch vorhanden sein, zumal ich sogar meine Hilfe angeboten habe.
Naja, abwarten. Vielleicht meldet sich ja der/die eine oder andere noch. Wäre jedenfalls wünschenswert.
Ich glaube, ich habe nach langer Zeit endlich wieder einen Künstler für mich entdeckt, der genau die Art von Texten mit Musik kombiniert, die ich liebe.
Ziggy Marley (eigentlich David Nesta Marley), der älteste Sohn von Bob Marley, den mehr oder weniger auch das gleiche Schicksal wie seinen Bruder Stephen und seinen Vater trifft. Die wirklich guten und genialen Songs sind bei weitem nicht so bekannt. Jeder kennt “I shot the Sheriff” oder “No woman, no cry”. Aber die wenigsten kennen Songs wie “She’s gone”, “Kaya” oder “Waiting in vain”.
Der Song “Keep on dreaming” von Ziggy Marley ist im Moment mein persönlicher Favorit. Leicht melancholisch, aber doch eine gewisse Leichtigkeit die durch die Reggae Beats betont wird.
Hier der Text:
When you left me, I didn’t cry, but my heart was heavy
as heavy as lead
I sit there thinking with no thoughts in my head
I could not be comforted, by the living or the dead
So I keep on dreaming to communicate
and I keep on dreaming if that’s what it take
keep on dreaming, it’s never too late
keep on dreaming, cause that’s what it take
I see you in my visions, and it seems you’re right here
I wish I didn’t have to wake up, but here comes the light of day
it’s been too long now, since you went away
won’t you come back, so we can play
So I keep on dreaming to communicate
and I keep on dreaming if that’s what it take
keep on dreaming, it’s never too late
keep on dreaming, cause that’s what it take
I knew it wasn’t over, it was only the start
cause I see the light that shines in the dark
the questions have answers, my love isn’t lost
fate put us together, so nothing can tear us apart
So I keep on dreaming to communicate
and I keep on dreaming if that’s what it take
keep on dreaming, it’s never too late
keep on dreaming, cause that’s what it take
Vielleicht finde ich ja noch das eine oder andere Album der Marley Familie bei Amazon, bis dahin muss ich mit den wenigen Songs, die ich habe vorlieb nehmen.
Die Arbeit wartet und wenn ich heute nicht noch einen Motivationsschub bekomme, werde ich mich dann wieder ins Bett verziehen. Da ist irgendwie eine verstopfte Nase und Schnupfen, der das Wohlbefinden nicht gerade fördert.
2008 bringt ein neues DSG mit sich. Eigentlich keine schlechte Idee, aber wenn man sich die Sache etwas genauer ansieht, merkt man, dass es nicht leichter wird. Noch mehr Daten, eine Bürgerkarte, uneingeschränkter Datenverkehr mit anderen EU Staaten etc.
Bürgerkarte? Eigentlich auch keine so schlechte Idee, aber an der technischen Umsetzung hapert es noch. So gibt es bis heute noch keine produktiven Versionen für Linux/*BSD/Mac OS. Ausserdem ist meines Wissens die Signatur (so ähnlich wie die Unterschrift auf Papier) für die meisten Anwendungen zu lange gültig. Dh ein findiger “Schurke” könnte ohne Probleme in dem Zeitfenster zB mittels Trojaner etc. die Signatur kopieren und in diesem Zeitfenster andere Dokumente in meinem Namen unterzeichnen.
Sicher, so eine Technologie mag vieles vereinfachen (Bezahlung im Web, Verträge in PDF Form unterzeichnen etc.), aber die Frage ist, was passiert mit meinen Daten, die ich angeben muss um eine Bürgerkarte zu bekommen? Laut dem neuen DSG kann jeder EU-Mitgliedsstaat auf diese Daten zugreifen. Als ob es noch nicht genug wäre, dass in unserem Land meine Daten durch viel zu viele Hände wandern. Und am Ende landen sie irgendwo in einem Rechenzentrum (des Bundesministeriums für Finanzen, IP Range 85.158.224.0 – 85.158.224.255), welches den einen oder anderen Backupserver geographisch getrennt aufgestellt hat. Und dass dort andere Gesetze bezgl. Datenschutz gelten ist wohl jedem klar.
Ok, noch muss ich keine Bürgerkarte haben. Aber wenn es so weit ist, dass ich eine Bürgerkarte mit meinen (Biometrischen) Daten, und eine E-Card mit Fingerabdruck und Biometrischen Daten haben muss, ist für mich ein Punkt erreicht, an dem die Auswirkungen auf das private Leben nicht mehr tragbar sind. Eigentlich müsste man sich entmündigen lassen und nie mehr einen Arzt aufsuchen, sein Auto abmelden und, und.. und. Man müsste auf jegliche Technologie der letzten Jahre verzichten.
Gegen eine freiwillige Bürgerkarte und Abgabe der Daten für die E-Card habe ich keine Einwände, solange jeder explizit darauf hingewiesen wird, WO, WER, WANN, WIE auf seine Daten zugreifen kann, bzw. WO, WIE und WIE LANGE seine Daten gespeichert werden.
Aber ganz ehrlich, wer weiss, wer aller die Daten seines Führerscheins oder Reisepasses einsehen kann?
Aber ich will mir den Kopf nicht darüber zerbrechen, wir haben ja kompetente Politiker, die solch einen Datenhaufen zu vermeiden wissen. Oder etwa doch nicht?
Was hat sich privat getan? -> Nichts ![]()
Ok, nichts stimmt nicht ganz, aber wir sind nahe dran. Ein normaler Arbeitstag (basteln war nicht, ich hab ganz auf einen Termin vergessen, der heute Nachmittag war), ein gewöhnlicher Freitag Abend vor dem PC und ein kurzer Besuch im Schillers.
Vorher habe ich aber noch einige Webseiten deaktiviert, da dort, trotz meiner Aufforderung zu einem Upgrade, noch immer Software installiert ist, die erhebliche Sicherheitslücken aufweist. Die betroffenen User wurden informiert, und ich denke doch, dass sich früher oder später der/die eine oder andere melden wird. Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Hardware – Danke! ![]()
Vielleicht steht morgen Nachmittag ein Besuch beim Frisör an. Kommt aber ganz drauf an, wann ich aufstehe ![]()
Und jeder, der mich kennt, weiss, dass sich Wochenende und zeitig aufstehen bei mir nicht sonderlich gut vertragen. Ok, früher war es besser. Aber da hatte der Tag noch mehr zu bieten (ihr kennt euch aus
) und von einem lieben Menschen geweckt zu werden ist doch etwas Anderes, als das eher unpersönliche Geschepper des Weckers.
Mein Leben hält sich also im Moment irgendwie an folgendes “Motto”: Sex? Nein danke, das Leben fickt mich auch so jeden Tag.
Wobei das ja auch seine Guten und weniger Guten Seiten hat. Manchmal macht es Spass, in anderen Momenten ist es einfach nur langweilig, und wieder andere sind voller Emotionen und Leidenschaft. Auch wenn ich jetzt etwas direkt bin, aber ich lasse mich einfach ficken, ändern kann man es nicht. Es gehört dazu. Jedes Hoch und jedes Tief, jeder Erfolg und Rückschlag.
Noch eine Kleinigkeit: die M&N CDs haben sich in die CD-Sammlung (oh ja, so etwas gibt es vereinzelt noch) meiner Schwester verirrt. Tut mir leid, wenn ich da etwas Falsches vermutet habe.
Ich werd mich jetzt dann ins Bett verziehen, und lass mich überraschen, welche “Stellungen” das Leben für mich bereit hält
Heute Abend stand endlich wieder der langersehnte Abend mit meinem Dad an. Heute etwas gemütlicher als das letzte Mal, was aber auch an unser aller Müdigkeit gelegen haben mag.
Damit ich nicht mehr so lange auf die entspannenden Abende warten muss, werden wir das ganze jetzt ziemlich fix jede Woche einplanen. Und das Verhältnis hat sich wirklich gebessert.
Ein paar fixe Termine für Veranstaltungen habe ich mittlerweile schon, u.a. Stermann und Grissemann, Die Seer, Inselfest etc. Ok, die Seer sind ein heikles Thema, aber mal schaun, wies wird
Der Frühling ist also schon fast ausgebucht, und im Sommer steht das Chimsee Reggea an. Ein muss, zumal ich es ja letztes Jahr versäumt habe, früher Karten zu bestellen.
Tja, was den Rest des Tages betrifft, irgendwie hab ich heute einiges geschafft. Mal eben schnell ein Überwachungsscript aus dem Erdboden gestampft (ja, ich habs sogar getestet
), einiges an Kleinvieh erledigt und endlich mal wieder eine ausgiebige Unterhaltung mit einem Kollegen.
Für morgen hab ich mir dann noch einige Kleinigkeiten aufgehoben, die aber relativ rasch erledigt sein sollten, und nachmittags werd ich mir open-HA nochmal genauer ansehen und etwas mit Nagios versuchen. Also wieder so ein halber “Basteltag”
Und seit gestern gibts den User für das Golemprojekt, dessen Priorität mich auch gleich dazu verleitet hat, einen Backupplan auszuarbeiten. Leider werde ich aber für die Durchführung ein Bandlaufwerk benötigen. Weiters wird noch eine USV fällig, da die 4 Server doch erheblich an der Leitung saugen
Jetzt ist wieder Zeit fürs Bett, morgen ist endlich Freitag
So, lieber Gregor. Auch wenn du noch keine 28 bist
alles Gute zum 25er ![]()
Und auch gleich alles Gute für dein Projekt, und dass die wirklich kranken Geister der Menschheit dich verschonen mögen. Auf ein Billardspiel ohne diese lästige Müdigkeit
Darf ich vorstellen? Der Golem zieht demnächst bei mir ein. Nicht im physischen Sinne, eher mehr in Form von Bits und Bytes. Sozusagen als virtueller Gast.
Mittlerweile kann ich einen Ausfall der Infrastruktur meinerseits zu 99,95% (bei 24/7 Betrieb) ausschließen, da alle Kernkomponenten (Server, Switches (irgendwie fehlen mir noch so einige Gigabit-Switches), Firewall und Modem) an einer USV hängen oder redundant vorhanden sind. Lediglich mein Provider könnte diese Rechnung über den Haufen werfen, aber abgesehen von den geplanten Wartungsarbeiten hatte ich bisher keine Ausfälle. Aber die meisten Wartungsarbeiten werden ja von der TA durchgeführt, und die werden selten angekündigt.
Nun dann, ich werde mich ins Bett legen, der Tag war lang, die Nacht wird kurz
Und morgen hab ich einiges vor..
Ich bin bei heise.de gerade über einen durchaus interessanten Artikel gestolpert: “Verkehrsmessung”
Wenn ich das also richtig verstehe, kann jeder mit Zugriff auf diese Datenbank, die ja lediglich für Statistiken zum Verkehrsfluss benötigt wird, sagen, wann das Fahrzeug mit dem Kennzeichen X in welche Richtung gefahren ist. Gehts noch?
Das geht doch niemanden etwas an. Ich muss wissen, wann ich wo hinfahre. Aus, fertig.
Ich trau ihnen ja zu, gewisse Kennzeichen zu filtern. Also Minister A von der Partei Y wird nicht erfasst, Minister B aber schon, weil er ja von der Partei Z ist. Wir nähern uns da einem Zustand, den ich nie erlebt habe, aber fürchte. Und das wirklich Schlimme daran ist, dass sie uns glauben machen wollen, wer nichts zu verbergen habe, könne ja alles preisgeben.
Also, ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe ein verdammt ungutes Gefühl. Erst das SPG, die Videoüberwachung, dann das hier. Was kommt als nächstes? Überwachung zuhause? Tägliche Kontrollen (Hausdurchsuchungen, Personenkontrollen etc.)?
Der Punkt, an dem ich mich mehr vor dem Staat, als vor der eventuellen Möglichkeit eines terroristischen Anschlages fürchte, ist erreicht. Vielen Dank liebe Volksvertreter. So schafft man Vertrauen.
Wenns euch ähnlich geht, hier etwas Input:
Was immer die Partei für Wahrheit hält, ist Wahrheit.
Es ist unmöglich, die Wahrheit anders zu sehen als mit den Augen der Partei.
Zu guter Letzt würde die Partei verkünden, dass zwei und zwei gleich fünf sei, und man würde es glauben müssen.
EDIT
Ich habe gerade eben noch das hier gefunden. Darf ich mich jetzt fürchten?
/EDIT
OMFG, ich glaube, ich bin mit dem Vista-Virus infiziert. Ich wollte das Ding unbedingt probieren und ich muss leider zugeben, es hat mich positiv überrascht. Das mag vielleicht am SP1 liegen, aber ich habe bisher keinerlei Probleme mit meiner Hardware. Auch der RAM-Hunger hält sich in Grenzen.
Komisch, wie sich so ein Free-Bundle auswirken kann
Als nächstes steht der Server 2008 am Programm. Aber das hat noch etwas Zeit.
Ach ja, was meinen Plan von gestern angeht. Die 3 Stunden konnte ich nicht halten. Ich bin dann so gegen 23 Uhr aufgewacht und war dann noch etwas unterwegs. Und ich war nur im Schillers, weil da ein Freund Geburtstag gefeiert hat. Sein letzter vor dem Vorwahlwechsel auf 3 ![]()
Was soll ich noch sagen, es wurde 6 bis ich ins Bett kam. Dafür bin ich heute Mittag auf und werd mich um 20 Uhr wieder ins Bett verziehen, damit ich morgen um 4 Uhr aufkomme. Ich bin schon gespannt, wie das morgen wird.
Wenn ich noch wach bin und nicht vergesse, werd ich mich nochmal melden.
Ach, noch eine Kleinigkeit.. (Ja, ich hab etwas gegen SMS, sie sind teuer und stören meist. Darum dieser Weg
) Katrin: kann es sein, dass du noch die M&N CDs hast? Zumindest bin ich mir ziemlich sicher, sie bei dir gehabt zu haben. Meld dich einfach, danke!
mv /work/stephan /home/stephan
cat /dev/fridge >> /home/stephan/head
mv /home/stephan /home/stephan/bed
sleep 3h
Ich bin seit ca. 11 Uhr zuhause, bin vollkommen fertig und einfach nur müde
Aber die Nacht war ganz nett, ich könnt mich glatt an solche Arbeitszeiten gewöhnen. Kein Telefon, das dauern u Aufmerksamkeit schellt, quasi Null Stress und es ist verdammt ruhig. Aber soweit kommts noch, mittags mit dem Arbeiten beginnen und irgendwann am nächsten Tag so gegen Mittag sich irgendwie heimschleppen.
Bevor ich mich jetzt dann für ca. 3 Stunden ins Bett werfe, werde ich noch die Küche plündern. Ist ja nicht so, als hätte ich eh nix gegessen
Wer weniger schläft isst auch mehr. Oder so…
Aber ich bin schon wieder hungrig und habe noch einiges vor für heute. Ich hab das Gefühl, mir wird die Zeit zu knapp, und das nicht nur an den Wochenenden.
Oh, übrigens. Wer auf die Idee kommen sollte, Vista im VirtualPC zu betreiben: Sinnfrei
Ok, es war von Anfang an klar, dass die Performance in einer VM nicht gerade optimal ist, aber 100% CPU load beim bloßen Anstarren des nicht animierten Desktops? Irgendwas läuft da im Sand, obwohl die VM 1,5 GB RAM und eine ganze CPU bekommt. Naja, mal schaun, wie sich das Ding in einer VMWare schlägt.
Aber zu aller erst wird gegessen, geschlafen und geduscht. Letzteres habe ich auch mal wieder verdammt nötig
Ich werde dann am Abend (eigentlich ist es für mich ja Abend… oder irgendwie so) sicher noch einmal berichten.
Heute früh auf dem Weg zur Arbeit hat mich mein Chef angerufen, ob ich nicht Lust hätte, die Microsoft Big Days in Linz zu besuchen. Also, meine Einstellung der Fa. Microsoft gegenüber ist kein Geheimnis. Auch wenn sie gute Ansätze haben, kann ich mich mit diesem Unternehmen nicht identifizieren oder anfreunden. Das mag vielleicht an deren Marketing- und Produktstrategien liegen, aber darum gehts ja nicht ![]()
Einfach nur genial, dass ich dort sein durfte.
Das Programm war auch ganz nett, und ich hab mir ein bisschen was über den neuen Windows Server 2008 angehört. Dann waren die Virtualisierungs- und Deploymentlösungen an der Reihe. Security war am Nachmittag ebenfalls ein Thema, aber irgendwie musste ich feststellen, dass (abgesehen von den Deploymentlösungen) ich alles, bzw. Teile daraus, schon aus der “anderen Welt” kenne. Es ist halt schön bunt, einfach zu handhaben und man benötigt nur kurze Einarbeitungszeiten als Umsteiger.
Etwas Ironie muss sein: Es wurden eigentlich altbekannte und bewährte Funktionen aus der *nix Welt als “neu”, bzw. “innovativ” verkauft. Sicher, für so manchen Windows Admin mag das Konzept der Pipes, ACLs etc. Neuland sein, aber ich kenne ein Betriebssystem gar nicht ohne diese Dinge
Und ja, es gab auch einige Gimmicks. Neben dem Rucksack und dem Schlüsselband gabs noch so einiges an Software (Vista Ultimate SP1, Server 2008 etc.) und jede Menge Vista Sticker, Frisbees und msdn-candies
Oh, und bevor ichs vergesse. Das Mittagessen war verdammt lecker. Und etwas zu viel, so dass wir bei der Session nach dem Essen etwas mit der Müdigkeit kämpften. Aber “Helden von heute… ” schaffen das ja
Und noch eine Kleinigkeit:
Ich wollte ja auf Gigabit Ethernet umstellen, hab mir dazu auch die Hardware bestellt, die lt. Paketverfolgung heute geliefert werden sollte. Tja, kein Paket da. Und selbst wenn sich der Zusteller das Recht nahm, das Paket einfach vor der Tür abzustellen, wäre es ungeöffnet retour gegangen. So nass, wie es rund um die Tür war. Selbst in den Blumentöpfen stand das Wasser auf der Erde.
Naja, dann werde ich halt noch etwas warten müssen.
Apropos warten. Morgen, oder genauer gesagt am Samstag ist es soweit: Rollout 2008 – Pilot. Ich werde also die ganze Nacht in der Firma verbringen. Dafür aber erst Mittag anfangen
und bis Samstag Mittag bleiben. Mal schaun, wies wird, die Generalprobe.
Ich werde dann am Samstag, oder vielleicht gleich direkt aus der Firma berichten, je nach Lust und Laune
Kennt ihr das Gefühl, als würde plötzlich, von einer Sekunde zur Nächsten, jemand alle Emotionen ausschalten? So, als würde bei einem Film einfach die Hintergrundmusik abgeschalten. Ein ganz komisches Gefühl.
Aber vielleicht fehlt mir ja auch einfach die Energie dazu.
Ich sollte mal anfangen, meine innere Todo-Liste aufzuschreiben und die wichtigen von den unwichtigen Dingen trennen. Besonders, was die Arbeit betrifft. Im Moment scheint es mir so, als würde an allen Ecken und Enden jemand etwas von mir wollen. Sicher, ich machs ja gerne, aber langsam gerät es etwas aus den Fugen. Mal schaun, wie ich dem beikommen kann.
Privat sollte auch mal ausgemistet werden. Vor allem in den “Ecken” meines Lebens, wo irgendwie noch Dinge verborgen sind, die mir scheinbar keine Ruhe lassen, aber andererseits doch wieder weit entfernt sind. Aber sie sind da. Auch wenn ich schon begonnen habe und dachte, ich wäre fertig. Aber fertig ist man damit nie. Man verändert sich, Prioritäten verschieben sich, Menschen kommen und gehen. Und jedesmal, wenn so etwas geschieht, gleich gründlich aufzuräumen kostet einfach zuviel Kraft und vor allem Zeit.
Hab ich schon gesagt, dass ich diese, zeitweise auftretende, Komplexität des Fluss des Lebens interessant finde? Ich meine, es gäbe viele direkte Wege, die ohne Umweg ans Ziel (meistens die Lösung eines Problems) führen. Aber es sind ja die Umwege, die das Leben abwechslungsreich und zeitweise durchaus sehr amüsant machen.
zB so wie früher, in der Schule. Das Ziel war es, so schnell wie möglich nachhause zu kommen. Aber dazwischen lag der Unterricht. Und damit dieser “Umweg” erträglicher wurde, hat man sich seinen Spass gemacht.
Damals kam man sich mit 12, 13 Jahren schon “alt” vor und wollte mit 20 dieses und jenes erreicht haben. Und heute, wo man 20 ist und zurückblickt stellt man fest, dass die Vorstellungen damals irgendwie zu hoch gegriffen waren
Aber man lernt daraus, steckt sich kleine Ziele, freut sich öfter darüber, sie zu erreichen und merkt, dass es denen, die heute 12 oder 13 sind, ganz ähnliche Ansichten haben, wie man sie selbst mit 12 oder 13 hatte.
Ok, das ist eigentlich keine neue Erkenntnis, aber es ist interessant zu beobachten, wie man sich verändert hat. Naja, vielleicht nicht in allen, aber in gewissen Punkten dafür gravierend.
Problematisch wird dieser Veränderungsprozess, wenn man übersieht, sich selbst ab und an zu kontrollieren um nicht zu weit von den gesteckten Zielen abzukommen. Mittelgroße Umwege sind natürlich erlaubt, um Neues zu lernen.
Aber wer wird schon gerne mit 50 munter, und merkt, dass man eigentlich nie an dem Punkt sein wollte, an dem man gerade ist? Also, ab und an kontrollieren, korrigieren und den Rest das Leben machen lassen
Irgendwie passend zum Thema läuft gerade “Do hob i’s troffa” von Hans Söllner. Einige werden das Lied nicht kennen. Er beschreibt darin seine Rückkehr an einen Ort, an dem er eine alte Liebe wieder trifft und an die schöne gemeinsame Zeit denkt. Ein Ort, an dem scheinbar die Zeit stehengeblieben ist, als er ging.
“Und i wea mei Lebtog ned vergessn, wiara sie ogfühlt hod da erste Kuss von ihr…”
Sorry, aber ich hatte gestern einfach zuviel um die Ohren, also konnte ich mich nicht in Ruhe hinsetzen und schreiben.
Aber alles der Reihe nach:
Der Abend hat eigentlich ganz nett angefangen, mit einer Runde GT5 auf der PS3 beim Nachbarn. Oh yeah, das Game ist vielleicht detailverliebt
. Das ist echt etwas, dass ich allen Autofans nur empfehlen kann. Ich bin dann so gegen 22.00 heimwärts, hab mich ins Bett gelegt und war im Halbschlaf, als plötzlich alle nur erdenklichen Warnmeldungen ankamen. Und jeder, der das Nagios Plugin für den Firefox verwendet, weiss wie laut so ein Alarm sein kann.
Jedenfalls wurde ich dann von einem Freund darauf aufmerksam gemacht, dass auf meinen Webservern etwas nicht stimmt. Anfangs dachte ich eher an einen Ausfall der Switches, aber ich konnte mich ja anmelden. Doch dann kams ganz dick:
stephan@sun:~ su -
No directory, logging in with HOME=/
stephan@sun:~ id
uid=10001(stephan) gid=513(Domain Users) groups=513(Domain Users)
Richtig, scheinbar durfte root keine Session mehr starten, weil das Homeverzeichnis weg war. Aber es war da, alle Files vorhanden, keine Manipulationen. Also, woran konnte es liegen?
Glücklicherweise habe ich ja einen zentralen Logserver, der jedes Event, jedes Dienstes mitloggt. Und was musste ich beim durchsehen der Logfiles für den Apache sehen? Zum einen, dass sich meine Vermutung bestätigt hatte (Angriff via HTTP), und zum anderen, wie der pöse Pube ins System kam:
Durch eine Sicherheitslücke in einer Portalsoftware eines Users. Dabei habe ich alle User eine Woche zuvor darauf hingewiesen, ihre selbst installierten PHP Scripte aktuell zu halten. Wurde scheinbar ignoriert.
Auf jeden Fall gelang es dem Angreifer dann, die gesamte LDAP Infrastruktur zu verhunzen und den Login für alle User zu sperren. Scheinbar habe ich ihn aber gerade gestört, er konnte somit nicht alle User (meinen zB) aussperren. Blöderweise war root unter den ausgesperrten Usern. Also Server niedergefahren, und versucht, das wieder hinzubiegen. Durch einen Konfigurationsfehler meinerseits, durch den es möglich war, einen neuen LDAP Baum zu importieren ohne sich als admin, bzw. root zu identifizieren (Was ein blödes, vergessenes # vor einer Zeile alles anrichten kann).
Also den alten LDAP Baum reimportiert, und alle Server wieder hochgefahren. Doch der Angreifer war nicht dumm, und hat ein Rootkit installiert. Somit war es ihm auch nachher noch möglich, im System herumzupfuschen.
Alles in allem ist es auf eine Neuinstallation beider Datenbank und Webserver hinausgelaufen. Leider ging das dann doch nicht so rasch, wie erwartet. Und ehe man sich versieht, war es Morgen. Also brav in die Arbeit gefahren.
Dort wollte ich ja eigentlich, mal wieder, früher weg. Geplant war 15:00 Uhr, es wurde dann aber 16:30 Uhr. Somit war der Tag ja auch gelaufen…
Was soll man machen?
Aber ich hatte ja noch nicht genug. Am Abend hab ich dann noch angefangen, endlich wieder Debian auf die Workstation zu knallen. So nett Fedora auch sein mag, ich bin und bleibe einfach ein apt/dpkg Fan
Glücklicherweise bin ich dann (zwischen dem holen der Installationspakete für Gnome, X.org etc.) beim Fernsehen eingeschlafen. Und um 20:00 Uhr gings dann in den “Frucade Club”. Sozusagen mein erstes Mal. Im Endeffekt ist es auf einen Billardabend hinausgelaufen, der leider wieder etwas länger war.
So, und jetzt werde ich endlich meinen Schlaf nachholen. Der fehlt mir halt doch etwas