a Freeks life
Willkommen auf » 2008 » October

do wo die Sonn aufgeht
und do wo die Berg s’ganze Joar weiß san.
do wo da Bergahorn im Herbst – Grea, Göib und Roud – sei Gwand verliert.
do wo die großn und die gloana Leid mitanand um oan Tisch sitzn und du herst’as lacha.
do wo die Oidn ihra Zimma griang und koa Angst ham vorm ster’m

do hob i’s troffa und ihr Lachn woa wir a Seele de ned hoam find,
do hob i’s gorcha und ihr Duft hod an Platz griagt in meim Kopf.
do hob i g’hert wos’s zu mir sagt und i werd mei Lebtag ned vergessn
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von ihr

do wo zua de Lausbuam ausm Dorf heit meine Kinda a g’hern
und wo meine guadn Freind vo damois heid die besn Nachbarn san.
do wo die Kramerin im Kramerlodn d’leid alle no beim Nam’ nennt.
hey, da wo i oiwai blos da Söllner wa hey Leid i sogs eich do bin i dahoam.

do is ihr Kopf an meina Schulter g’leng und ganz gleichmassig war ihr atmen.
do hob i’s erste moi ned na g’sagt und ihr Liebe hod mei Lebn bedroht.
do hob i g’hert wos’s zu mir sagt und i werd mei Lebtag ned vergessn
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von ihr

wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von ihr

wennst amoi in die Gegend kimmst dann schau nach ihr du kannst as ned verwechseln.
aba verliebt de ned in sie, ned das’s a dei Lebn bedroht!
nimms bloß in Arm und lass’s atmen und hey, trockne ihre Tränen,
und sog ihr a ruhig das’s ma guad geht und das i jede Nacht bloß dram vo ihr.

und das i an sie denk, i konn ihr Lacha einfach ned vergessen,
und das i’s riacha konn ihr Duft hod an Platz griagt in meim Kopf.
und das i manchmoi mit ihr red und i ma wünsch sie hod no ned ganz vergessn,
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von mir!
und das i ma wünsch sie hod no ned ganz vergessn,
wiar a se o’gfühlt hod da erste Kuss von mir.

No words left…

Nach einer langen Nacht voller RTFM, RFCs und diversen MySQL-Artikeln bin ich noch relativ unschlüssig.
Einerseits wäre eine Cluster die perfekte Lösung (redundant, ausfallsicher und flexibel), andererseits sind alle Maschinen mit zu wenig Arbeitsspeicher ausgerüstet um mehr als 2 Datenbanken im Arbeitsspeicher zu halten. Was leider eine Voraussetzung bei einem Cluster mit MySQL 5.0 ist. Jedenfalls hätte ich noch keine gegenteiligen Infos gefunden. Natürlich könnte ich den Server mit 5.1 oder 6.0 selber kompilieren, aber dann müsste ich mich selbst um das Patchmanagement kümmern (im Moment machen das die vielen fleißigen Packagemaintainer bei Debian ;-) ).

Als alternative hätte ich eine Multi-Master Replikation in die engere Auswahl gezogen. Also exakt die gleiche Konfiguration, wie sie jetzt noch im Einsatz ist. Problematisch wird dieses Setup erst, wenn einer der beiden Master den Dienst versagt, aber trotzdem noch Veränderungen an den Daten passieren, weil der Client (zum Großteil PHP Anwendungen auf den Apache Servern) nicht mitbekommt, dass die Replikation aufgebrochen wurde (warum sollte er das ja auch wissen, es hat ihm ja egal zu sein ;-) ).

Vielleicht finde ich noch eine Möglichkeit, den MySQL Cluster einzusetzen, zumal ich endlich wieder so ein Teil unter meiner Fuchtel haben will ;-) Und weil ein Cluster auch das Problem des Storageservers ausschalten würde, da jede Datanode eine Kopie aller Daten des Clusters bereithalten würde. Somit wäre die I/O Belastung des Storageservers wieder verringert, da bei weitem mehr Datenbank Aktivitäten passieren, als Webzugriffe (1 Seitenaufruf verursacht zwischen 10 und 100 SQL Abfragen (Prefetch ;-) )).

Somit wird heute Nacht wieder viel gelesen, probiert und geflucht :-D

So, nach langem wieder mal etwas technisches ;-)

Nachdem heute der absolute Super-GAU eingetreten ist (die Platten beider Apache/MySQL Knoten sind fehlerhaft und vollgelaufen (Fuck..)), und ich von der eigentlichen Konfiguration meiner Server nicht wirklich überzeugt war, werde ich wohl heute Nacht alle Systeme kübeln, neu aufsetzen und einige Anpassungen vornehmen.

Anfangs gingen meine Tendenzen eher Richtung Virtualisierung. Aber angesichts des Ungleichgewichts der vorhanden Hardware (2 Starke vs. 2 Schwache vs. 2 SPARC Systeme) wäre es wohl schwer gewesen, die Last optimal zu verteilen. Also wird es wieder ein “klassisches” Umfeld ;-) Also ein MySQL Cluster verteilt über alle 4 Systeme inkl. jeweils einer Apache Instanz gepaart mit 2 Loadbalancern (sofern die beiden SPARC Maschinen die nötige Leistung bringen ;-) ). Leider ist die Sache verdammt knapp, und ich werde den Storageserver erst später in das Umfeld einbauen können, da die benötigten Teile frühestens Mittwoch geliefert werden. Weiters kommt erschwerend hinzu, dass ich die Daten momentan nur zentral gespeichert habe. Dh ohne Storageserver wird ein Server “alt” bleiben und erst gegen Ende der Woche umgestellt. Dummerweise erschwert dieser Umstand die Umstellung erheblich, da ich nicht weiß, wie sich dieser Server in das neue Umfeld integrieren lässt, zumal es genau jener ist, der momentan für die massiven Performanceprobleme und NFS-Problematiken verantwortlich ist. Und 200 GB brennen sich nicht so leicht auf DVDs ;-)

Irgendwie klingt mein Vorhaben nach einer langen, einsamen Nacht, wie damals, in jenen jungen Tagen.. ;-)

Btw. Google already knows ;-)